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Funkel lässt die Torwartfrage offen
Auch in der kommenden Saison ein Trainerteam: Andreas Menger, Armin Reutershahn und Friedhelm Funkel (von links). Foto: Rhode
Frankfurt. Nächste Woche muss Eintracht Frankfurts Friedhelm Funkel wieder einmal eine Torwartentscheidung fällen. Wer steht gegen Energie Cottbus im Tor? Oka Nikolov, der vor zwei Wochen zur zwischenzeitlichen „Nummer eins“ erklärt worden ist, sich dann aber beim Spiel gegen Hoffenheim verletzt hat? Oder Markus Pröll, der seitdem wieder im Tor steht. Beim ersten Training der Woche haben gestern beide gefehlt.
Der 34 Jahre alte Nikolov ist nach seiner Muskelverletzung auf dem Weg der Besserung und soll schon in dieser Woche ins Trainingsprogramm des Fußball-Bundesligisten zurückkehren. Und der 29 Jahre alte Pröll hat wegen Knöchelproblemen vorsorglich pausiert. Auch er wird bald wieder trainieren. „Zu diesem Thema sage ich zum jetzigen Zeitpunkt noch nichts“, erklärte Friedhelm Funkel gestern.
Am heutigen Mittwoch wird auch Nikos Liberopoulos beim Training zurückerwartet. Der griechische Nationalspieler hofft, dass der gebrochene kleine Zeh am rechten Fuß keine großen Probleme mehr bereitet. „Liberopoulos wird ganz vorsichtig anfangen“, sagt der Trainer. Auch Liberopoulos' Landsmann Ioannis Amanatidis wird möglicherweise noch in dieser Woche auf den Trainingsplatz zurückkehren. Nach der Operation wegen eines Knorpelschadens im Knie wird der Kapitän zumindest beim Aufwärmen im Kreis der Kollegen mitmachen. Ob Amanatidis in dieser Saison noch spielen kann, ist offen.
Fünf Frankfurter Spieler sind derweil mit ihren Nationalmannschaften unterwegs. Dabei hofft Friedhelm Funkel, dass der Österreicher Ümit Korkmaz (am 1. April gegen Rumänien) und der Bosnier Zlatan Bajramovic (am 28. März und 1. April zweimal gegen Belgien) Gelegenheit bekommen werden, nach längerer Verletzungspause Spielpraxis zu sammeln. Angst, seine beiden „Sorgenkinder“ könnten sich erneut verletzen, hat Funkel nicht. Die jeweiligen Nationaltrainer würden sicher verantwortungsbewusst mit den Spielern umgehen, glaubt der Eintracht-Coach, „und wenn wieder etwas passiert, dann kann ich es auch nicht ändern.“ Ebenfalls unterwegs sind noch Martin Fenin (mit Tschechien gegen Slowenien und die Slowakei), Mehdi Mahdavikia (mit dem Iran gegen Saudi-Arabien und den Senegal) und Kreso Ljubicic (mit Kroatien gegen Montenegro und Ungarn).

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