Kaum Erkenntnisse für Skibbe
Gegen Santander war die Eintracht dann doch nicht wirklich gefordert
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Trainer Skibbe lobt die Neuen Rode und Tzavellas. Foto: dpa Der spanische Fußball-Erstligist war kein echter Gradmesser. Trotzdem lobt Trainer Skibbe die Neuen Rode und Tzavellas.
Frankfurt. Die erste vermeintlich ernsthafte Prüfung war dann doch kein wirklicher Gradmesser. Mit dem 2:1 (1:0) gegen Racing Santander am Dienstagabend war Michael Skibbe zwar zufrieden, aber große Erkenntnisse hat er nicht gewonnen. Der spanische Erstligist habe seine Mannschaft «nicht wirklich gefordert», sagte Eintracht Frankfurts Trainer. Da erwartet er am Sonntag gegen den FC Chelsea andere Herausforderungen. Auch wenn Englands Meister nicht mit allen Assen antritt, werde dieses Spiel zum Härtetest. Skibbe: «Es ist schon ein Unterschied, ob man in Göttingen vor ein paar Zuschauern spielt oder in unserer Arena vor 40 000 oder 50 000.»
Vor allem die Defensive hatte einen ruhigen Abend. Immerhin: Der Trainer hat bei Georgios Tzavellas einen Aufwärtstrend ausgemacht. «Nach dem Trainingslager hat er auf dem letzten Loch gepfiffen», sagt Skibbe, «jetzt kommt er besser in Tritt». Eine Halbzeit hat der neue Grieche gespielt, nach der Pause wollte Skibbe Rechtsverteidiger Sebastian Jung auf links sehen. «Aber da war nichts zu sehen», sagt er. Was nicht an Jung, sondern am Gegner lag. «Er ist links nur die Alternative der Alternative», sagt Skibbe. Tzavellas und Köhler streiten um den Platz in der Viererkette.
Im Tor waren sowohl Ralf Fährmann als auch Oka Nikolov nahezu beschäftigungslos. Noch immer gilt beim Kampf um die «Nummer 1», dass Nikolov einen Bonus hat. Doch Fährmann werde «mehr zum Herausforderer als vor einem Jahr. Er macht eine gute Entwicklung durch», sagt Skibbe. Fährmann müsse lernen, Souveränität und Ruhe auszustrahlen, sei dabei auf einem guten Weg. Dies attestiert Skibbe auch Sebastian Rode. Dieser sei ein flinker Spieler mit guter Auffassungsgabe. Der Neuzugang durfte gegen Santander im defensiven Mittelfeld neben Meier ran.
Mit Chris nach Kärnten
Die Reihen sind dieser Tage gelichtet, ernste Verletzungen aber sind nicht zu beklagen. Mit Ausnahme Cenk Tosuns (Knieverletzung) sollen am Dienstag alle mit ins Trainingslager nach Kärnten fahren. Auch Chris, der sechs Tage nach seiner Leisten-OP schon wieder auf dem Ergometer arbeitet. «Ich möchte, dass der Kapitän bei der Mannschaft ist», sagt Skibbe. pes

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