22.02.2010 Eintracht Frankfurt
Konservatismus contra Modernismus
Artikel vom 22. Februar 2010, 05.28 Uhr (letzte Änderung 22. Februar 2010, 05.40 Uhr)
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Kommentare
Gast Gast schrieb am 22.02.2010 09:57 Uhr
Michael Skibbe
M.E. möchte MS mehr Macht. Hat er sich vielleicht Sir Felix als Vorbild genommen? Wenn ja, dann ist er leider zu spät aufgestanden. Es gibt wohl kein Verein in der BL der MS diese Handlungsfreiheit zugestehen würde. Deshalb soll er froh sein, das ihn HB aus der Türkei zurückgeholt hat.
Leider geht es, wie es z.Zt. mit den beiden läuft, nicht mehr lange gut.
Wenn das Ding so bei den Bayern laufen würde oweia MS.
Gustav Peichl schrieb am 22.02.2010 10:47 Uhr
Konservatismus? Modernismus?
Warum nicht gleich Defätismus contra gar göttliche Visionen?
Es ist erschreckend, dass wirtschaftliches Handeln als Konservatismus mit negativem Geschmäckle verkauft wird und es bei ihnen als Modernismus bezeichnet wird, wenn jemand nur oft und laut genug nach zwei überbezahlten Spielern schreit. Michael Skibbe musste sicherlich eine große Scoutingabteilung bemühen, um diese zwei Spieler zu entdecken. Diese Aussage ist übrigens Ironie und nicht Ironismus!
Skibbe leistet als Trainer sicherlich ganz hervorragende Arbeit, am Rest sollte er arbeiten, denn ständig in der Öffentlichkeit loszupoltern ist nicht modern, sondern schlicht kontraproduktiv. Eine Ansicht, die sicherlich nicht von Pressevertretern geteilt wird, denn sonst könnten diese nicht solche Artikel mit solch unglaublichen Überschriften verfassen.
Jetzt gehe ich und gründe eine Initiative gegen den modernen Modernismus!
Hans Schmidt schrieb am 22.02.2010 11:22 Uhr
Bruchhagen? Das ist Funkel, Reimann...
das ist Mutlosigkeit. Aber eben auch Disziplin, Bescheidenheit und all das, was einen ehrbaren Kaufmann ausmacht.
Es steht außer Frage, dass Bruchhagen das beste war, was der Eintracht in der Nach-Ohms-, Nach-Octagon-Zeit hätte passieren können. Aber, um es mit Gerhard Schröder zu sagen. Danke Heribert, es reicht!
Ja, wir haben hier in Frankfurt über unsere Verhältnisse gelebt, aber wenn ich auf die Eintracht seit Körbels Abstieg anschaue, muss man schon fast von einem verlorenen Jahrzehnt sprechen. Muss man? Vielleicht ja auch nicht, denn mit Skibbe kommt endlich mal wieder einer auf die Spielfläche, der Bewegung will auf und außerhalb des Platzes. Und genau das brauchen wir. Und dann ist da ja noch Hertha. Die nächste tolle Aufgabe für Herrn Bruchhagen und alle wären glücklich.
Diergo schrieb am 22.02.2010 11:42 Uhr
Das paßt nicht
Michael Skibbe äußert sich in seinen Interviews sehr qualifiziert und fachkundig. Auch seine Kritik an den Strukturen von Eintracht Frankfurt ist zum großen Teil berechtigt. Warum sie aber permanent öffentlich vorgetragen werden muß ist nicht ersichtlich und sicherlich auch nicht hilfreich. Was mich aber am meisten verwundert, ist die Diskrepanz zwischen der o.g. Fähigkeit Dinge richtig zu erkennen, und dem eigentlichen Handeln. Die meisten Dinge wurden in den letzten Wochen hier bereits thematisiert. Taktische Fehler in Spielen gegen Bayern, Bayer, Gladbach und Köln. Das sture, bedingungslose Festhalten an einem schwachen Oka Nikolov oder einem Selim Teber mit einer absolut ungenügenden Paßpräzision stehen in krassem Widerspruch zu den ambitionierten, öffentlichen Äußerungen des Trainers. Seine bisherige Arbeit in Frankfurt ist gut, erfolgreich und zielt in die richtige Richtung, aber alles paßt hier nicht zusammen.
Bert Naumann schrieb am 22.02.2010 12:12 Uhr
Weg contra Ziel
Ist Bruchhagens Wirtschaftlichkeitsdenken
besser oder Skibbes Willen zum Erfolg
und Verbesserungen? Sicher muss das
erste nicht aufgegeben werden, um das
zweite zu erreichen. Magerkost und
Abstiegskrampf hat es in Frankfurt genug gegeben.
Jeder Fan wünscht sich zu recht attraktiveren Fussball. Auch Sponsoring,Logen und Business
Seats werden sich besser verkaufen.
Für die Fehlinvestitionen HB/FF's der Vergangenheit, kann MS überhaupt nichts.
Gast Gast schrieb am 22.02.2010 12:12 Uhr
bruchhagen - skippy
last den beiden das bisschen geplänkel..
eine billigere werbung bekommt man nicht. und so können die werbeeinnahmen angehoben und damit evtl. neue spieler eingekauft werden...
damit ist beiden gedient...!!!
Gast Gast schrieb am 22.02.2010 12:27 Uhr
Image : sparsamer Kaufmann
erstaunlich wie gut Herr Bruchhagen als sparsamer Kaufmann durchgeht,wenn man bedenkt,dass unter seiner Verantwortung z.B.für Kweuke Petkovic Mantios Bellaid Galindo Krük Heller Mahdavikia Bajramovic etliches Geld verbrannt wurde.
In einem richtigen Unternehmen wäre er damit längst Geschichte.
Oliver Skarke schrieb am 22.02.2010 13:52 Uhr
sparsamer Kaufmann
Klar ist Bruchhagen sparsam und einer der Besten Manager in der Bundesliga, das steht ausser Frage. Alle vorher aufgezählten Spieler haben fast kein Geld gekostet, Galindo hatte eingeschlagen und Bellaid ist im Moment heiss umworben, Mantios hatte letztes Jahr die Bremer fast im Alleingang aus der Championsleague geschossen. Solche unqualifizierten Statements können nur Leúte schreiben die keine Ahnung haben. Die Reibereien sind auch nur Show, oder wie erklärt ihr euch, dass Bruchhagen und Skibbe zur Altintop verpflichtung einseitig sagen, dass der Transfer 2 Monate vorbereitet wurde, aber genau in dieser Zeit das Wintertheater durchgespielt wurde. Das sind nix anderes als PR-Gags und die Presse.
k Pohl schrieb am 22.02.2010 14:17 Uhr
wem soll der Spott nützen?
Niemand profitiert von so etwas, außer der Journaille. Was glaubt Bruchhagen denn zu erreichen, wenn er seinen Trainer in aller Öffentlichkeit verspottet? Er zeigt allen, dass er ihn nicht für voll nimmt. Das war's auch schon. Und die (überflüssigen) Nörgeleien in den Skibbe-Interviews: "Der Austausch mit ihm ist manchmal schwierig"..."Ein Nein von Bruchhagen bedeutet 3 Mal Nein..."etc. bestätigt so deutlich wie irgendetwas, dass hier ein klassischer Autoritätskonflikt vorliegt. Die Tatsache, dass Bruchhagen spätestens mit dem höhnischen "Assistenztrainer"-Spruch mittlerweile seinem Sarkasmus freien öffentlichen Lauf lässt, führt unweigerlich dazu, dass er seiner eigenen Positionsautorität und Glaubwürdigkeit beträchtlichen Schaden zufügt. Sollte der Vorstandsvorsitzende seine besondere Verantwortung als machtvollste Instanz im ganzen Verein jetzt nicht bald wahrnehmen und mit den ihm gebotenen Mitteln zunächst eine Deeskalation und dann den notwendigen klärenden Austausch mit seinem Trainer erwirken, dürfte ein Eklat wohl schon vorprammiert sein. Die derzeitige Situation ist alles andere als ein lustiges "Geplänkel", auch wenn sich das so mancher naive Fan mit banger Vorahnung gerne einreden mag, und es wird sich übrigens früher oder später auch auf die Mannschaft übertragen. Besonders irritierend ist, dass Bruchhagen es überhaupt so weit hat kommen lassen. Vielleicht ist er mittlerweile tatsächlich nicht mehr der Richtige in seiner Position. Möglicherweise ist er überfordert mit seinen vielfachen Aufgaben. Übrigens die Hertha hat gegenwärtig nicht den schlechtesten Manager, und selbst wenn der gehen müsste, würde dort sicher kein 64jähriger mit der 'Geschmeidigkeit' eines Bruchhagen gefragt sein. Man sollte jetzt vor Allem auf den Einzug von etwas Altersweisheit bei ihm hoffen. Übrigens Skibbe würde bestimmt nicht 5 Jahre bleiben wollen, aber warum nicht dafür sorgen, dass er 2-3 Jahre bleibt. Ich sehe derzeit nicht so sehr viele bessere Trainer für diesen Klub. Derzeit sieht es eher so aus, als könnte es für ihn in 2 Monaten hier schon zu Ende sein.
Gast Gast schrieb am 22.02.2010 14:17 Uhr
mit vorhandenen Mitteln erfolgreich sein
Dass man mit vorhandenen Mitteln erfolgreich sein kann sieht man im Moment. Auch mit FF spielte Eintracht einige erfolgreiche Saisons. Dieses ständige MS-Gescheie nach MEHR nervt mich wie HB auch!!! Schulden machen und in Zukunft keine Mittel zu haben kann jeder -> Hannover, Hertha, Schalke, Dortmund, Kaiserslautern, Bielefeld, bald auch Köln ..... Laßt HB in Ruhe arbeiten, weg mit MS. Nur Schritt für Schritt läßt sich was großes aufbauen!!