02.02.2012 Eintracht Frankfurt

Martin Amedick – hat er das Aufstiegs-Gen?


Idrissou im Training

Ein Hoffnungsschimmer war bereits im Vormittagstraining zu sehen gewesen: Mo Idrissou hielt erstmals nach seiner Fußverletzung eine komplette Einheit durch. "Ohne Schmerzen", wie er dem Trainer anschließend erklärte. Doch ein Einsatz am Sonntag gegen Braunschweig kommt wohl noch zu früh, am 13. Februar beim Spitzenspiel in Düsseldorf könnte der Torjäger dagegen zumindest wieder auf der Bank sitzen.

Bis dahin wird Veh voraussichtlich das System umstellen, wird Erwin Hoffer oder Rob Friend als einzige Spitze bringen, unterstützt vom "hängenden" Alexander Meier und zwei offensiven Mittelfeldspielern aus dem Quintett Köhler, Matmour, Kittel, Korkmaz und Caio.

Dass die Eintracht nun ein Überangebot an Innenverteidigern habe, bestritten Trainer und Manager. Auf dem Papier sind es fünf. Doch Habib Bellaid ist einfach zu schwach, Bamba Anderson noch verletzt. So bleiben neben Amedick nur Gordon Schildenfeld und Heiko Butscher übrig. Der Neue aus Freiburg kann aber auch als linker Außenverteidiger eingesetzt werden, wie beim gestrigen Trainingsspiel. "Das ist gut so, schließlich kann auch Constant Djakpa mal was passieren. Oder wenn er mir mal wieder nicht zuhört", grinste Veh.

Außerdem seien Amedick und Butscher auch "perspektivische Transfers", die für Planungssicherheit im Sommer sorgen. Von beiden erwartet der Coach, "dass sie von hinten unser Spiel auch dirigieren. Solche Spielertypen fehlten uns bisher."

Amedick, den die Eintracht eigentlich schon im Sommer hatte verpflichten wollen, was jedoch am Lauterer Veto scheiterte, und Butscher sind es gewohnt, Regie zu führen, schließlich waren sie in ihren Teams lange Zeit Kapitäne gewesen. Auch deshalb gab sich Veh trotz Helmes-Enttäuschung angriffslustig: "Wir steigen trotzdem auf. Fertig. Aus."

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Kommentare

A. W. schrieb am 02.02.2012 08:22 Uhr

endlich gehts wieder los

Das Gerede hat endlich ein Ende, am Wochende gehts endlich weiter. Dann muss niemand mehr spekulieren, und auch die lustigen Sprüche von Herrn Veh braucht dann niemand mehr. Dann liegt die Wahrheit endlich wieder auf dem Platz. Zur Erninnerung, vor der Winterpause zeigte der Pfeil ziemlich steil abwärts. Veh ist den Beweis schuldig, dass er den gedreht hat.

Heiner Gruendel schrieb am 02.02.2012 14:12 Uhr

Almensieck

Leider sind wir in allen Bereichen , Bruchhagen, huebner,veh
Und die komplette Scout Abteilung nur 2 .LIGA !!!!!!

Warum sollte Magath Helmes billiger hergeben !!! Wie bloed
Sind wir Fans !!!!

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