Offenkundige Differenzen unter den Eintracht-Fans
Die Fanszene von Eintracht Frankfurt ist weiter im Wandel. Seit dem Heimspiel des Zweitligisten gegen Braunschweig wirbt der Nordwestkurve Frankfurt e. V. aktiv um Mitglieder – und hat große Ziele.
Von Stefan Fritschi
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Die Fanszene von Eintracht Frankfurt ist weiter im Wandel. Frankfurt. Andreas Hornung ist ein alter Hase der Eintracht-Fanszene. Seit 1973 geht er ins Stadion, hat seitdem kaum ein Fußballspiel, auch auswärts, verpasst und viele Jahre als Fansprecher oder Fanbeauftragter fungiert, zuletzt aber nur noch bei den U 23-Spielen.
Seit Beginn des Jahres agiert Hornung als einer von drei Sprechern des Nordwestkurve-Rats. Anlass, nochmals größer einzusteigen, sah der 49-Jährige geboten. "Wir haben im Nordwestkurve-Rat festgestellt, dass es ein Vakuum gibt bei der Kommunikation innerhalb der Fanszene", sagt Hornung. Das sind große Wort und ist auch Kritik an den aktuellen Strukturen.
Die Entstehung des Nordwestkurve e. v. ist gewissermaßen eine Reaktion auf die Aufarbeitung der Ereignisse während der Abstiegssaison.
Fans, vornehmlich Ultras, gerieten nicht nur mit der Staatsgewalt in Konflikt, sondern auch mit der Eintracht-AG um ihren Vorsitzenden Heribert Bruchhagen. Das dehnte sich später auf den Eintracht-e.V. aus, daher werden trotz des sportlichen Erfolgs die Spiele der U 23 in der Regionalliga seit Saisonbeginn von den Ultras boykottiert.
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