03.09.2010 Eintracht Frankfurt

Profis zittern sich zum Sieg

2400 Zuschauer sahen ein 3:1 der Frankfurter Eintracht beim RSV Würges

Von Jan Kieserg

Einmarsch der Gladiatoren. Die Eintracht-Stars im Würgeser Stadion Goldener Grund.	Fotos: KiesergEinmarsch der Gladiatoren. Die Eintracht-Stars im Würgeser Stadion Goldener Grund.	Fotos: KiesergEinmarsch der Gladiatoren. Die Eintracht-Stars im Würgeser Stadion Goldener Grund. Fotos: Kieserg Frankfurt. Der Goldene Grund erlebte am gestrigen Abend ein echtes Fußball-Fest. 2400 Zuschauer waren gekommen, um sich die Profis der Frankfurter Eintracht im Duell mit dem RSV Würges anzuschauen.

RSV Würges – Eintracht Frankfurt 1:3 (1:1). Berauschend war der Auftritt des Fußball-Bundesligisten gestern im Stadion Goldener Grund wahrlich nicht, berauschend aber war die Leistung des Hessenligisten in den ersten 45 Minuten. Unerschrocken marschierte Kilic Görgülü nach zehn Minuten durch, um anschließend eiskalt zum 1:0 zu vollstrecken. Die Eintracht rettete sich anschließend zu einem schmeichelhaften 1:1 zur Pause, für das Markus Steinhöfer per Freistoß sorgte. Schmeichelhaft deshalb, weil die Würgeser durch Jura Gros, der völlig freistehend an Torhüter Ralf Fährmann scheiterte, und Steffen Moritz, dessen Freistoß-Granate den linken Pfosten beinahe zum Einsturz gebracht hätte, die weitaus besseren Möglichkeiten besaßen.

Dennoch setzte sich der Favorit letztendlich durch. Der gute Steinhöfer und Ioannis Amanatidis machten den Erfolg der Profis perfekt, bei denen Kapitän Chris ein gelungenes Comeback feierte.

Die Würgeser aber hatten sich mehr als nur gut verkauft und durften natürlich auch mit der großartigen Kulisse sehr zufrieden sein. Die Eintracht gab sich derweil volksnah. Beispielsweise nahm sich Trainer Michael Skibbe vor dem Anpfiff geduldig Zeit, um sämtliche Autogrammwünsche der zahlreichen Kinder zu erfüllen. In dieser Hinsicht hat der Bundesligist gestern die Erwartungen erfüllt, fußballerisch hingegen blieb über weite Strecken vieles Stückwerk.

«Eigentlich hätten wir zur Pause in Führung liegen müssen», hatte auch der Würgeser Trainer Thorsten Wörsdörfer erkannt, um anzufügen: «Die Laufbereitschaft hat bei meiner Mannschaft absolut gestimmt, obwohl sie erst vor zwei Tagen in der Hessenliga 2:0 gegen Rot-Weiß Darmstadt gewonnen hat. Insgesamt haben die Zuschauer zu unserem 90-jährigen Jubiläum eine perfekt organisierte Veranstaltung geboten bekommen», betonte der Coach abschließend gegenüber der NNP.

Würges: Rock (46. Fromm), Schunck, Strenkert, Schwarz (46. Wheeler), Görgülü (46. Bauschke), Wolf, Groß (46. Zanner), Özbakir, Bode (75. Weimer), Gros (46. Lerch), Moritz – Frankfurt: Fährmann, Ochs, Franz (46. Russ), Vasoski, Köhler, Clark, Meier, Amanatidis, Heller (75. Titsch-Rivero), Chris, Steinhöfer – SR: Velten (Laufdorf) – Tore: 1:0 Görgülü (10.), 1:1 (25.), 1:2 (63.) beide Steinhöfer, 1:3 Amanatidis (68.) – Zuschauer: 2400.

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Eintracht Braunschweig – FC Ingolstadt
3:1
FC Energie Cottbus – 1. FC Union Berlin
2:1
FC Erzgebirge Aue – VfL Bochum
2:1
FC Hansa Rostock – Spvgg. Greuther Fürth
2:2
FC St. Pauli – SC Paderborn
5:0
Fortuna Düsseldorf – MSV Duisburg
2:2
FSV Frankfurt – Dynamo Dresden
1:1
Karlsruher SC – Eintracht Frankfurt
1:0
TSV München 1860 – Alemannia Aachen
1:2
1 1 Spvgg. Greuther Fürth
70
2 2 Eintracht Frankfurt
68
3 3 Fortuna Düsseldorf
62
4 5 FC St. Pauli
62
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61
6 6 TSV München 1860
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48
8 9 Eintracht Braunschweig
45
9 8 Dynamo Dresden
45
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39
11 12 VfL Bochum
37
12 11 FC Ingolstadt
37
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35
14 14 FC Energie Cottbus
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15 15 FC Erzgebirge Aue
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16 16 Karlsruher SC
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18 18 FC Hansa Rostock
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