Klicken Sie aufs Bild, um über eine Karte zu Meldungen Ihrer Region zu gelangen.
Da schweigt die gelbe Wand
Die Eintracht sucht in Dortmund ihr Glück und landet einen nahezu historischen Coup
Jubel mit dem Jüngsten: Maik Franz (rechts) umarmt Youngster Sebastian Jung, der die Freude über seinen 2:2-Ausgleichstreffer in Dortmund herausschreit – und Dortmunds Fans zum Schweigen bringt. Foto: Heiko Rhode
Das hat es seit fast 19 Jahren nicht gegeben: Eintracht Frankfurt gewinnt bei Borussia Dortmund. Es ist das bislang beste Saisonspiel.
Dortmund. Am Ende herrschte gelben Wand kollektives Schweigen, gefeiert wurde in der schwarz-weißen Gästekurve. Patrick Ochs hatte gerade noch mit letzter Kraft einen Entlastungsangriff unternommen, er fasste sich ans von einem Krampf durchzuckte rechte Bein, dann pfiff Schiedsrichter Wolfgang Stark ab – und ein fast schon historisches Ergebnis war Gewissheit. In Dortmund hatte die Frankfurter Eintracht fast 19 Jahre kein Bundesligaspiel mehr gewonnen, bis gestern Nachmittag.
Mit Herz und Verstand suchten die Frankfurter Fußballer ihr Glück und wurden mit einem überraschenden 3:2 (1:1) dafür belohnt. Alexander Meier war in der 74. Minute schließlich der entscheidende Treffer geglückt, nach einem Pass von Selim Teber überwand er den Dortmunder Torhüter. Zuvor hatte Benjamin Köhler (8. Minute) die Eintracht früh in Führung geköpft. Mats Hummels (17.) und Lucas Barrios (57.) wendeten das Blatt zwischenzeitlich zu Gunsten der Borussia, ehe Sebastian Jung ausglich (65.) – und dann Meier den Frankfurter Triumph vollkommen machte.
«Unverhofft kommt oft», sagte Eintracht-Vorstandschef Heribert Bruchhagen nach dem Spiel. «Das war ein toller Sieg.» Auch Trainer Michael Skibbe durfte «unglaublich stolz auf unsere Leistung» sein. Für ihn war es der wohl beste Auftritt in dieser Saison. «Diesmal haben wir das über 90 Minuten gezeigt, das freut mich besonders. Bei unseren anderen guten Spielen wie in Bremen zum Beispiel hatten wir immer auch Hänger zwischendrin», sagte der Frankfurter Fußballlehrer, derweil sein Dortmunder Kollege Jürgen Klopp einräumte: «Über 90 Minuten hat die Eintracht verdient gewonnen. Gerade in der ersten Halbzeit hatten wir große Probleme gegen einen tief stehenden und schnell umschaltenden Gegner.»
- Seite 1 von 3
- Weiter
Mehr zu diesem Thema
Kommentar verfassen
Sie müssen eingeloggt sein, um Kommentare verfassen zu können. Bitte geben Sie Ihre E-Mail-Adresse und Ihr Kennwort ein, um sich anzumelden. Sie haben noch keine Zugangsdaten? Dann können Sie sich hier mit wenigen Klicks kostenlos registrieren.
Oder verwenden Sie den Gastzugang:
E-Mail-Adresse: gast
Passwort: gast
Umfassend über den Lieblingsverein informieren lassen. Immer gratis. Und bequem per E-Mail.
...der/die freundlichste Fahrer/in von Bus und Bahn. Wer abstimmt, kann tolle Preise gewinnen.
Sport, Lokales oder Computer? Unsere Inhalte gratis und individuell einbinden. Mit RSS-Feeds oder unserer Nachrichtenbox

Kommentare
Ralph Schmidt schrieb am 08.02.2010 20:52 Uhr
Kloppo hat Recht
Gegen ein tief stehenden und schnell umschaltenden Gegner hatte es Dortmund schwer. Das ist genau das Rezept, wie man auswärts und gegen eine starken Gegner auch daheim antreten muss. Einen echten Spielmacher haben wir nicht und wenn man ungeduldig wird, gibt man sich eine Blöse und verliert; wie die Eintracht gegen Köln. Also weiterhin voll konzentriet auch auswärts die Siegchance suchen und daheim nichts überhasten wollen.
Und Altintop ist in jedem Fall eine spielerische Bereicherung. Man denke nur an seine Aktion vor dem 3:2.
gast schrieb am 09.02.2010 10:17 Uhr
Tolles Geschenk
Aufgefallen ist mir besonders das sehr sichere Passspiel unserer Eintracht. Ich hatte am Sonntag Geburtstag, was für ein tolles Geschenk war dieses Spiel in Dortmund.