Böses Blut zwischen FSV und OFC: Reisig unerwünscht
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FSV-Geschäftsführer Bernd Reisig. (Archivbild) Offenbach. Der Wechsel von Trainer Hans-Jürgen Boysen von den Offenbacher Kickers zum FSV Frankfurt sorgt bei den hessischen Fußball-Rivalen weiter für böses Blut. FSV-Geschäftsführer Bernd Reisig, der Boysen diese Woche trotz eines laufenden Vertrags zum abstiegsbedrohten Zweitligisten gelotst hatte, ist beim OFC zur Persona non grata erklärt worden. «Wir bitten Herrn Reisig, in Zukunft den Bieberer Berg nicht mehr zu betreten», sagte Offenbachs Vizepräsident Thomas Kalt nach übereinstimmenden Medienberichten vom Donnerstag.
Der Drittligist, bei dem Co-Trainer Steffen Menze zum Chefcoach befördert wurde, hat zudem einen offiziellen Beschwerdebrief an die Deutsche Fußball Liga (DFL) geschrieben. Boysen wurde am Mittwoch in Frankfurt als Nachfolger des zurückgetretenen Tomas Oral vorgestellt. Der Ex-Profi hatte eine Ausstiegsklausel erst zum 30. November, woraufhin Kalt Boysen zunächst die Freigabe verweigern wollte.
Der 52-jährige Coach und Reisig ließen den Kontrakt jedoch von Rechtsanwalt Christoph Schickhardt (Ludwigsburg) prüfen. Daraufhin gab Kalt Boysen mit einem Hinweis auf dessen Verdienste frei: «Wir wollen keine juristischen Auseinandersetzungen mit unserem ehemaligen Trainer.» Das Tischtuch zwischen Reisig und den OFC-Verantwortlichen ist dennoch zerschnitten: Ein offizielles Stadionverbot, so Kalt, könne man aus rechtlichen Gründen nicht erwirken. Den Zugang zum VIP- Raum würde man ihm jedoch verweigern. dpa
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