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FSV Frankfurt: Binz freigestellt, Ross verletzt
Manfred Binz wurde vom FSV FRankfurt freigestellt. (Archivbild)
Frankfurt. Die «Mission Klassenerhalt» beim Fußball-Zweitligisten FSV Frankfurt hat begonnen: Hans-Jürgen Boysen, der neue Trainer der vom Abstieg bedrohten Bornheimer, bat seine Mannschaft bereits drei Mal zum Training und wird auch heute zwei Übungseinheiten mit seinen Profis absolvieren. Anschließend wird sich der 52-Jährige nach Düsseldorf begeben, wo heute Abend im Paul-Janes-Stadion die Fortuna in einem Testspiel auf den niederländischen Erstligisten Twente Enschede trifft. Die Düsseldorfer sind am 18. Oktober bekanntlich der nächste Gegner des FSV Frankfurt.
Der FSV trägt bis zur dieser Partie ebenfalls zwei Freundschaftsspiele aus: am morgigen Samstag (14 Uhr) zu Hause gegen den Regionalligisten SV Darmstadt 98 sowie am Dienstag (18.30) beim Darmstädter Ligarivalen Bayern Alzenau. Sehr zum Leidwesen von Boysen wird der Peruaner Junior Ross diese Begegnungen nicht bestreiten können. Der flinke Stürmer hat sich im letzten Spiel gegen Kaiserslautern eine Schulterverletzung zugezogen und fällt wahrscheinlich vier Wochen aus. Deshalb könnte es durchaus sein, dass die Frankfurter in Kürze Sanibal Orahovac verpflichten. Der offensive Mittelfeldspieler, der zuletzt beim SV Wehen Wiesbaden unter Vertrag stand, ist im Moment vereinslos und hält sich seit geraumer Zeit beim FSV fit.
Keine Zukunft hingegen, zumindest nicht im Trainerstab von Boysen, hat Manfred Binz. Der ehemalige Nationalspieler, der seit 2008 als Co-Trainer am Bornheimer Hang arbeitet, wurde am Dienstag kurz nach der Vorstellung von Boysen vorerst bis Montag freigestellt. Der Hintergrund: Schon in seiner Zeit als Chefcoach bei Kickers Offenbach wollte Boysen nicht mit Binz zusammenarbeiten. Am Montag wollen sich alle Beteiligten allerdings noch einmal zusammensetzen, um das weitere Vorgehen in dieser Angelegenheit zu besprechen. mh
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