15.03.2010 Fraport Skyliners

Die «neuen» Skyliners sind auf einem guten Weg

Von Harald Joisten

Topscorer gegen Quakenbrück: Kapitän Pascal Roller (r.). Foto: StorchTopscorer gegen Quakenbrück: Kapitän Pascal Roller (r.). Foto: StorchTopscorer gegen Quakenbrück: Kapitän Pascal Roller (r.). Foto: Storch Beim überzeugenden 77:65 (43:36)-Sieg gegen den Play-off-Konkurrenten Artland Dragons Quakenbrück wird deutlich: Neuzugang Dragan Labovic macht die Frankfurter endlich zu einem kompletten Team.

Frankfurt. Er war das entscheidende Puzzle-Teil. Ein Spielertyp wie Dragan Labovic hatte den Deutsche Bank Skyliners gefehlt. Mit ihm hat die Basketball-Mannschaft endlich wieder einen Center, der Korbgefahr ausstrahlt, der den Zweikampf sucht, einen guten Wurf hat und obendrein hochmotiviert ist. «Er ist sehr schwer zu stoppen, hat großartige Bewegungen drauf und macht unser Team wirklich besser», lobte Power Forward Seth Doliboa den 22-jährigen Serben.

Labovic hat dem Kader eine neue Tiefe gegeben. Das wurde am Samstagabend in seinem zweiten Spiel für Frankfurt sichtbar. Nach seinem wenig aussagekräftigen Debüt vor einer Woche gegen überforderte Hagener stand er auch gegen die deutlich robusteren Dragons seinen Mann. Quakenbrücks kräftige Center Darius Hall und Darren Fenn konnten Labovic nicht davon abhalten, in 20 Minuten Einsatzzeit 17 Punkte zu erzielen und 9 Rebounds zu holen. Von der Freiwurflinie unterlief dem 2,07-Meter-Hünen in beiden Spielen bei zehn Würfen kein Fehlversuch. Als er am Samstag nach neun Spielminuten eingewechselt wurde, nahm das Team Fahrt auf. Vom 20:19 zog es über 35:24 auf 66:51 weg. Neben Labovic überzeugten vor allen Quantez Robertson und Pascal Roller. Spielmacher Roller unterliefen zwar erneut einige Fehlpässe, doch der Kapitän glänzte mit vier Dreiern und insgesamt 20 Punkten. Das Energiebündel Robertson (12) stand mit 36 Minuten zu recht am längsten auf dem Feld. Derrick Allen traf elf Zähler, Doliboa neun.

Ohne Reese bei Alba

Bei Quakenbrück punktete nur Power Forward Nathan Peavy (11) zweistellig. Die Center Hall (9) und Fenn (7), geschwächt durch einen Magen-Darm-Infekt, konnten sich selten in Szene setzen. «Wir hatten mit der Pick-and-roll-Verteidigung der Frankfurter Probleme. Mit der Zwölf-Punkte-Niederlage sind wir noch gut bedient», meinte der frustrierte Dragons-Coach Thorsten Leibenath. Sein hoch gehandeltes Team muss weiter um die Play-offs bangen.

Die Skyliners haben das Ticket für das DM-Viertelfinale hingegen fast sicher in der Tasche. Sieben Spieltage vor dem Ende der Hauptrunde haben sie drei Siege Vorsprung auf Quakenbrück – und obendrein den direkten Vergleich gewonnen. «Die entscheidende Saisonphase rückt näher, und wir sind auf einem guten Weg», strahlte Doliboa. Wie gut das Team derzeit tatsächlich ist, wird sich schon am Samstag (19 Uhr) zeigen. Dann gastieren die Frankfurter beim Titelfavoriten Alba Berlin. Der verletzte Spielmacher Aubrey Reese wird vermutlich weiterhin fehlen und erst in der Woche darauf gegen Düsseldorf ins Team zurückkehren. «Aubrey steigt an diesem Montag vorsichtig ins Mannschaftstraining ein», sagte Trainer Murat Didin. Er ist sich sicher: «Aubrey wird in ein stärkeres Team zurückkehren als er vor einigen Wochen verlassen hat.»

  • Zurück
  • Versenden
  • Kommentar
  • Druckansicht
    • Delicious
    • Mr. Wong
    • Linkarena
    • Google
    • Yigg
    • Oneview
    • Facebook
    • Facebook

Mehr zu diesem Thema

Kommentare

Zur Zeit liegen noch keine Kommentare zu dieser Meldung vor.

Kommentar verfassen

Kommentar verfassen
  1. Bestätigung

    Bestätigung

    Bitte geben Sie das Ergebnis folgender Rechenaufgabe in das Lösungsfeld ein.

    2 + 3


Anzeige

Zum Thema

Sportfotos der Skyliners

Impressionen vom letzten Heimspiel der Frankfurter Basketballer.

FNP-Testabo bestellen

Lesen, was Sache ist: Das FNP-Probeabo! 14 Tage kostenlos.

Ergebnisse Basketball, Basketball-Bundesliga

Bamberg – Bayreuth
102:65
Berlin – Braunschweig
79:64
Bonn – Frankfurt
81:62
Hagen – Gießen
85:72
München – Bremerhaven
86:73
Oldenburg – Ludwigsburg
84:77
Trier – Göttingen
85:83
Tübingen – Quakenbrück
74:85
Ulm – Würzburg
91:65
1 1 Bamberg
60
2 2 Ulm
54
3 3 Berlin
52
4 4 Quakenbrück
48
5 5 München
44
6 6 Würzburg
40
7 8 Bonn
36
8 7 Braunschweig
36
9 9 Frankfurt
34
10 11 Oldenburg
32
11 10 Bremerhaven
32
12 12 Tübingen
30
13 13 Bayreuth
24
14 15 Trier
22
15 16 Hagen
22
16 14 Ludwigsburg
20
17 17 Gießen
18
18 18 Göttingen
8
Anzeige