Die Skyliners stecken in einer gefährlichen Grauzone
Es ist eine gefährliche Grauzone, in der sich die Fraport Skyliners derzeit stecken. Mit Platz zwölf befinden sie sich im Niemandsland der Basketball-Bundesliga. Nicht auf einem Play-off-Platz, nicht in akuter Abstiegsgefahr.
Frankfurt. ![]()
Wohin führt der Weg? Skyliners-Trainer Muli Katzurin. Foto: Storch Und doch kann sich die Situation schnell ändern, nach oben wie unten. Der achte Rang und damit das letzte Play-off-Ticket sind nur zwei Siege entfernt; aber auch der erste Abstiegsrang ist nur drei Niederlagen weit weg. Und dieser Vorsprung könnte am Samstag (19.30 Uhr) gefährlich schmelzen, sollten die Hessen beim Tabellenvorletzten EnBW Ludwigsburg verlieren.
"Wir kämpfen derzeit darum, in der Liga zu bleiben. Daher müssen wir nach unten schauen, nicht nach oben", sagte Skyliners-Trainer Muli Katzurin vor dem Duell bei dem "Kellerkind" aus Baden-Württemberg.
Katzurin, für seine realistische Art bekannt, sieht "eine neue Situation" auf seine Spieler zukommen. Zwei Wochen haben sie pausiert, kein Pflichtspiel bestritten. Einige US-Profis nutzten die Zeit für einen Kurzurlaub in der Heimat. "Das hat einigen gut getan. Sie sind wieder frisch und haben diese Woche sehr gut trainiert", meinte Katzurin.
Doch Training ist bekanntlich nicht gleich Spiel. Deshalb rätselt der Israeli: "Mal sehen, wie sich das Team präsentiert." Er erwartet vor allem eine bessere Arbeitseinstellung und Verteidigung seiner Spieler als zuletzt bei der Heimniederlage gegen Gießen. "Die Rückrunde wird noch härter als die Hinrunde. Jedes Team hat sich positioniert und kämpft um konkrete Ziele", so Katzurin und fügte martialisch an: "Jedes Spiel wird fast wie Krieg, mehr Kampf als Basketball."
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