Skyliners setzen den Rotstift an
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Die Deutsche Bank Skyliners müssen sparen: Der Mannschaftsetat dürfte noch hinter Düsseldorf zurückfallen, wo Murat Didin einen Trainer-Vertrag unterschrieb.
Frankfurt. Murat Didin hat bei den Giants Düsseldorf einen Zweijahresvertrag mit der Option auf zwei weitere Jahre unterschrieben. Die Zusammenarbeit mit dem Bundesliga-Absteiger tritt dann in Kraft, wenn die Rheinländer die in Aussicht gestellte Wildcard für eine weitere Saison in der höchsten Basketball-Spielklasse erhielten, so der Türke. Bis Mitte Juli müssen die Düsseldorfer gegenüber der Basketball-Bundesliga (BBL) weitere Nachweise über ihre wirtschaftliche Leistungsfähigkeit erbringen. Didin, von dem sich die Deutsche Bank Skyliners im April vorzeitig getrennt hatten, ist voller Zuversicht, dass das dem Club gelingt.
In den vergangenen Monaten hatte der umtriebige Headcoach für die finanziell angeschlagenen Düsseldorfer Kontakte in die Wirtschaft geknüpft. Nun will sich offenbar eine Gruppe von vier Unternehmen aus der Türkei und Deutschland bei dem Verein finanziell engagieren.
Reese zu den Giants?
Didin schätzt, dass er nach der Zulassung zum Spielbetrieb der ersten Liga über einen Mannschaftsetat in Höhe von rund einer Million Euro verfügen werde. Gut möglich, dass er den Frankfurter Spielmacher Aubrey Reese nach Düsseldorf holt. Zudem soll ihn sein früherer Skyliners-Assistenztrainer Engin Gencoglu begleiten.
Womöglich wäre das Düsseldorfer Team-Budget dann sogar höher als das der Skyliners, deren Gesamtetat sich in der Vorsaison auf knapp vier Millionen Euro belaufen haben soll. Denn nachdem feststeht, dass der Hauptsponsor Deutsche Bank von der Saison 2011/2012 an nur noch Premiumpartner des Clubs ist, hat der Frankfurter Geschäftsführer Gunnar Wöbke für die kommende Runde angekündigt, «den Rotstift ansetzen» zu wollen. «An den Jugend- und Schulprogrammen wollen wir definitiv nicht sparen, sondern am Spielerbudget», so Wöbke. Schon in der abgelaufenen Spielzeit soll der Mannschaftsetat knapp unter einer Million Euro gelegen haben. Im Vergleich zu den Spitzenteams der Liga (der deutsche Meister Bamberg plant mit rund sechs Millionen Euro) können die Frankfurter in der neuen Saison demnach nur wenig Geld für ihren Kader ausgeben. Einer ihrer ehemaligen Spitzenverdiener, Derrick Allen, soll nun bei Alba Berlin fast das Doppelte verdienen. Wie das Gehalt des in die Türkei abgewanderten Seth Doliboa wohl um beinahe das Dreifache gestiegen ist. jda
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