Rote Teufel erneut Derbysieger gegen die Löwen

Die Roten Teufel Bad Nauheim unterstrichen mit dem 4:2 (1:1, 2:0, 1:1)-Sieg bei den Löwen Frankfurt, dass sie eindeutig die hessische Nummer eins sind. Die Wetterauer gewannen in der Eishockey-Oberliga West alle sechs bisherigen Hessen-Duelle.

Jubelnde Nauheimer, Frustrierte Löwen: Dylan Stanley (Mitte) hat die Wetterauer gerade mit 2:1 in Führung gebracht. Foto: Hübner Frankfurt. Während Bad Nauheim nach dem gestrigen Triumph mit einem Bein bereits in der Endrunde steht, wird es für die Löwen nach der Nullnummer vom Wochenende richtig eng.

Die Atmosphäre am Ratsweg war ein klares Votum für eine beim DEB bereits diskutierte Erweiterung der Zweiten Bundesliga. Die Zuschauerzahlen, die die drei hessischen Oberligisten Frankfurt, Bad Nauheim und Kassel erreichen, und die fast schon erstligareife Atmosphäre – da kann keiner der Zweitligisten auch nur annähernd mithalten. 7000 Eishockey-Fans unterstützten die Spieler gestern pausenlos. Beide Teams wohlgemerkt, denn auch aus Bad Nauheim waren über 1000 Besucher da.

Die Spannung und die Rivalität übertrugen sich auch aufs Eis. Allein im ersten Drittel erhielten beide Teams je 14 Strafminuten. Am Ende verbrachten die Gastgeber in der Kühlbox 18 Minuten und die Gäste 20. Die ersten Tore fielen jeweils mit zwei Mann mehr auf dem Eis. Erst fälschte der Frankfurter Alexander Althenn einen Schuss von Ryan Fairbarn zum 1:0 ab (4.), dann glich Kevin Lavallee aus (17.).

Lesen Sie auf der nächsten Seite: Löwen kämpfen bis zum Ende

Während Frankfurt im ersten Spielabschnitt dank des großen Einsatzes noch die tonangebende Mannschaft war, zeigte sich ab dem zweiten Drittel, dass die Roten Teufel über das bessere Spielerpotenzial verfügen. Die Löwen steckten nie auf, kämpften bis zum Ende.

Aber die spielerischen Vorteile der Nauheimer machten sich auch zahlenmäßig bemerkbar. Dylan Stanley brachte die Gäste erneut in Überzahl in Front (32.), Tobias Schwab erhöhte zwei Minuten später auf 3:1.

Zu Beginn des Schlussdrittels sorgte Michel Maaßen mit dem 4:1 endgültig für klare Fronten. Daran konnte auch das 2:4 durch Roland Mayr (57.) nichts ändern, zumal Fairbarn einen Penalty vergab.löf

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1. FC Köln – Bayern München
1:4
1. FC Nürnberg – Bayer Leverkusen
1:4
1. FSV Mainz 05 – Bor. Mönchengladbach
0:3
Borussia Dortmund – SC Freiburg
4:0
FC Augsburg – Hamburger SV
1:0
Hannover 96 – 1. FC Kaiserslautern
2:1
Hertha BSC Berlin – TSG 1899 Hoffenheim
3:1
VfB Stuttgart – VfL Wolfsburg
3:2
Werder Bremen – FC Schalke 04
2:3
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15 14 Hamburger SV
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