Die Titelseite der Frankfurter Neue Presse vom 26.05.2012 als PDF zum Downloaden.
Abreise: Der Marathon-Mann kehrt heim
Feuerwehrmann Christian Luxenburger hat es geschafft – nach dem erfolgreichen Lauf in Hongkong landet er heute Morgen
Unser Marathon-Mann hat es geschafft. Christian Luxenburger hat den Hongkong-Marathon hinter sich gebracht. Nun bereitet er sich auf die Heimreise vor.
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Zum Abschluss ins Shopping-Center: Christian Luxenburger.. Christian Luxenburgers letzter Tag in der chinesischen Metropole Hongkong verlief entspannt. Am späten Vormittag hat er eine längere Einkaufstour in ein Outlet-Center unternommen, wo deutsche und andere Sportartikelhersteller ihre Produkte zu günstigeren Preisen anbieten.
"Aber davon habe ich mir etwas mehr versprochen. Spezielle Laufschuhe gab es ebenso wenig wie etwas anspruchsvollere Trikots." Wahrscheinlich, so vermutet Luxenburger, werden die wirklich teuren Sachen auch in China zu teuren Preisen verkauft.
Am Vortag, Sonntag, hatte der 40-jährige Feuerwehrmann am Hongkong-Marathon teilgenommen. Zusammen mit 70 000 anderen Läufern. Auf der Webseite der Veranstalter wurde gestern angekündigt, die Rangliste erst am heutigen Dienstagmorgen zu veröffentlichen.
So wusste Luxenburger auch gestern noch nicht, welchen Rang ihm sein Ergebnis von 3 Stunden 44 Minuten eingebracht hat. Hongkong hat er gedanklich schon hinter sich gelassen – nun fiebert er seiner Ankunft in Frankfurt entgegen – seine Familie wird ihm sicher einen großen Empfang bereiten.
Heute kommt er zurück
Mit Flug CX 289 nach Frankfurt ist ein Platz reserviert für Luxenburger. Er ist gestern Nacht um 23.25 Uhr Hongkong-Zeit, also etwa 16.25 Uhr deutscher Zeit, abgeflogen und wird heute morgen gegen 6.15 Uhr in Frankfurt erwartet. "Ich freue mich schon sehr auf meine Familie, die die ganze Zeit mitgefiebert hat", sagt der Oberurseler.
Hongkong hat ihm sehr gut gefallen. "Die Stadt ist extrem sauber. Selbst in den U-Bahnen – alles wie frisch gewischt. Niemand lässt seinen Müll einfach fallen, sondern achtet sehr genau auf die richtige Entsorgung", staunt der Langläufer Luxenburger. Das ist ein wenig wie in Oberursel. . .
Ziviler Straßenverkehr
Auch der Straßenverkehr ist sehr zivil, vergleicht man es mit anderen Metropolen Südostasiens. Dort geben die Taxifahrer bei Rot noch mal kurz Gas und rasen Zentimeter an den Fußgängern vorbei. In Hongkong hingegen "blieben die Taxifahrer auch morgens um drei auf einer Wiese stehen, wenn da eine rote Ampel wäre", findet Luxenburger. "Das macht den Aufenthalt sehr angenehm und sicher." Er hat sich gut betreut und wohl gefühlt in Hongkong und nimmt nun, nach seinem ersten Auslandsmarathon, Abschied von der faszinierenden Metropole.
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