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Ackermann wieder Spitzenverdiener unter Dax-Managern
Hat gut lachen: Josef Ackermann ist von allen deutschen Dax-Unternehmen der bestverdienende Manager. (Archivbild)
Düsseldorf. Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann ist laut einer Studie wieder der Spitzenverdiener unter Deutschlands Konzernchefs. Mit einem Gesamtgehalt von knapp 9,55 Millionen Euro im Jahr 2009 führt Ackermann die Verdienstliste der Vorstandschefs der Unternehmen aus dem Deutschen Aktienindex (Dax) an, wie aus einer am Freitag veröffentlichten Untersuchung der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) hervorgeht. Das niedrigste Einkommen der obersten Dax-Manager erhielt demnach der Chef der teilverstaatlichten Commerzbank, Martin Blessing: Er verdiente insgesamt 572.000 Euro.
2008 hatte Deutsche-Bank-Chef Ackermann nur Platz 27 in der Verdienstliste der Dax-Konzernschefs belegt mit einer Vergütung von 1,4 Millionen Euro. Als Reaktion auf die Finanzkrise hatte der gesamte Vorstand der Deutschen Bank damals auf seine Bonuszahlungen verzichtet. Im Jahr 2007 aber hatte Ackermann noch rund 14 Millionen Euro verdient und damit wie in den Vorjahren die Rangliste angeführt. Commerzbank-Chef Blessings Gehalt ist aufgrund der Staatshilfen für sein Institut nach wie vor gedeckelt.
Platz zwei der Spitzenverdiener im Dax belegte der Chef des Energiekonzerns RWE, Jürgen Großmann, mit einem Jahressalär von knapp 7,16 Millionen Euro, wie die DSW mitteilte. Siemens-Chef Peter Löscher landete auf Platz drei und verdiente mit knapp 7,12 Millionen Euro etwas weniger. Neben Commerzbank-Chef Blessing gehörten zu den Schlusslichtern im Dax Beiersdorf-Vorstandchef Thomas-Bernd Quaas mit einem Gehalt von 1,82 Millionen Euro und MAN-Chef Hakan Samuelsson (1,22 Millionen Euro).
Allgemein verdienten Mitglieder der Vorstände von Dax-Konzernen 2009 im Schnitt 2,37 Millionen Euro - ein Plus von 3,12 Prozent im Vergleich zu 2008, wie aus den Daten der DSW hervorgeht. Gut ein Drittel der Gehälter der Managerriege im vergangenen Jahr war demnach als feste Vergütung in bar vereinbart. Fast 45 Prozent waren den Angaben zufolge erfolgsabhänige Bonuszahlungen, weitere rund 22 Prozent der Vergütung waren aktienbasiert. Die Studie erstellte die DSW zusammen mit der Technischen Universität München.

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