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Bahn setzt auf Tarifvertrag für gesamte Branche
Frankfurt. Flächendeckende Streiks im Bahnverkehr noch während der Sommerferien werden immer unwahrscheinlicher. Die beiden großen Gewerkschaften Transnet und GDBA näherten sich am Donnerstag in der zweiten Runde ihrer Tarifverhandlungen mit der Deutschen Bahn (DB) entscheidend an. Die Gespräche gehen erst am 20. August weiter.
Auch die kleine Lokführergewerkschaft GDL ist derzeit nicht auf Konfrontationskurs. «Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir uns auf dem Verhandlungswege einigen können», sagte der GDL-Bundesvorsitzende Claus Weselsky in Frankfurt, bevor die GDL-Verhandlung mit der DB begann. Weselsky rechnet mit einem Angebot der DB, das der GDL aber vermutlich noch nicht reichen werde.
Die DB hatte dem Gewerkschaftsbündnis Transnet/GDBA am Donnerstagmorgen zugesagt, einen sogenannten Branchentarifvertrag mitzutragen. Dieses Vertragswerk soll für einheitliche Tarifstandards im Nahverkehr sorgen.
Die GDL fordert einen einheitlichen Tarifrahmen für alle Lokführer in ganz Deutschland auf jeder Strecke und bei jedem Arbeitgeber. Sowohl GDL als auch Transnet/GDBA wollen zudem Verbesserungen in der Bezahlung und bei den Arbeitsbedingungen. dpa dpa

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