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Wirtschafter

Von Unser Bildungssystem verrottet, im wahrsten Sinne des Wortes. Eine Tragödie!
Die Uni-Bibliothek: Geballtes Wissen auf engstem Raum. Doch die Studenten können derzeit nur mit Einschränkungen darauf zugreifen. (Archivbild: dpa) Die Uni-Bibliothek: Geballtes Wissen auf engstem Raum. Doch die Studenten können derzeit nur mit Einschränkungen darauf zugreifen. (Archivbild: dpa)
Etwas schockierend habe ich die Meldung aufgenommen, dass in der Bibliothek am alten Campus in Frankfurt ein Loch in der Decke ist, das aus Kostengründen nicht repariert wird. Mit der Folge, dass die Literatur durch Planen verdeckt und damit nicht voll zugänglich ist. Außerdem gibt es dort derzeit kein Licht, weshalb die Studierenden insbesondere in den nachmittags und Abendstunden die Bibliothek nicht nutzen können. Ja wo leben wir denn?

Ja, gut, wir sprechen vom alten Campus Bockenheim, der ja in Zukunft komplett aufgelöst werden soll, aber wie lang wird das noch dauern? Und wie viele Studenten werden in der Zwischenzeit auf diese Bibliothek angewiesen sein?

Liebe Leser, liebe Leserinnen, es ist doch eine Schande für ein Land wie Deutschland, dass nicht nur die Bildungsstätten zunehmend verrotten und das Lernumfeld wenig attraktiv ist - von der Grundschule bis zur Universität, sondern dass gleichzeitig das gesamte deutsche Bildungssystem das gleiche Schicksal erfährt wie die Bibliothek in Bockenheim. Wie kann das sein?

Dabei ist doch Bildung eine der tragenden Säulen für eine stabile Wirtschaft. Ein Blick insbesondere in die nordischen Länder zeigt, dass es auch anders geht. Wieso also tut sich unsere Bundesregierung so schwer damit? Stattdessen erleben wir selbst im kommunalen Bereich immer mehr, dass hier vor allem die Zuschüsse im Bereich der Bildung gekürzt oder sogar ganz gestrichen werden. Folge: Stadtbibliotheken müssen schließen und andere bildungsnahe Projekte werden erst gar nicht realisiert. Gleichzeitig haben wir zunehmend Schwierigkeiten, Kinder aus bildungsfernen Familien an Bildung heranzuführen. Wie auch? Leicht wird es einem ja nicht gemacht.

Dabei ist Bildung etwas, was ein Leben lang bleibt, denn „Bildung ist das, was übrig bleibt, wenn wir vergessen, was wir gelernt haben“, so die Worte des britischen Politikers Edward Frederick Lindley Wood (1881-1959).
Denken wir also drüber nach. Vielleicht auch Sie, Frau Dr. Merkel.

Herzlich, Ihr Alexander Hornikel

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