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Wirtschafter

Von Ronald Pofalla sorgt für die erste politische Debatte 2014. Lasst ihn doch!
Wechselt Ex-Kanzleramtschef Ronald Pofalla ohne Höflichkeitspause in den Vorstand der Deutschen Bahn? (Foto: Archiv) Wechselt Ex-Kanzleramtschef Ronald Pofalla ohne Höflichkeitspause in den Vorstand der Deutschen Bahn? (Foto: Archiv)
Kaum ist die neue Regierung gebildet, erzürnt sich bereits die halbe Politik. Oh halt: Zunächst wünsche ich Ihnen allen ein glückliches und gesundes neues Jahr!

Nun aber. Zum Jahreswechsel wurde bekannt, dass der bisherige Kanzleramtsminister Ronald Pofalla zur Deutschen Bahn wechseln soll, um dort die Beziehungen zur Politik zu pflegen. Ja, schlüssig, denken die einen, aber die anderen echauffieren sich über den distanzlosen Wechsel. Und schon befinden wir uns in der ersten politischen Debatte 2014!

Schröder hat´s gemacht, Koch hat´s gemacht und Oettinger würde es auch tun, auch wenn er sich jetzt noch sehr dagegen lehnt. Es würde auch jeder andere Arbeitnehmer tun, solange der aktuelle Arbeitsgeber nicht explizit darauf verweist, dass ein Wechsel zum „Kunden“  binnen einer Frist nicht erlaubt ist.

Und jetzt kommen wir zum eigentlich Problem: Wo durchschnittliche Arbeitsverträge klare Vorgaben machen, verstrickt sich die Politik mit ihrem Arbeitsvertrag, dem Koalitionsvertrag, in Schwurbeleien. Das hat man nun davon, wenn man es allen Recht machen möchte. Aber dann muss man sich auch hinterher nicht wundern und vor allem nicht endlose Debatten darüber führen.

Eine Karenzzeit, um Abstand vom derzeitigen Arbeitgeber zu bekommen, ist durchaus sinnvoll -  sowohl in der Spitzenpolitik als aber auch in jedem anderen Arbeitsverhältnis.

Dass die Deutsche Bahn noch gar keine Kenntniss davon hat, dass für Pofalla eine neuer Vorstandsposten kreiert werden soll, ist ja eine ganz andere Sache.

Ich jedenfalls wünsche Herrn Pofalla persönlich alles Gute.

Herzlich,
Ihr Alexander Hornikel

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