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Von Die Eidgenossen haben mit Bauchgefühl, aber ohne Verstand abgestimmt.
Wenn diese Volksabstimmung mal keine Einbahnstraße war... Foto: dpa Wenn diese Volksabstimmung mal keine Einbahnstraße war... Foto: dpa
 „Du kommst hier net rein!“ (Kaya Yanar)
 
„Ganz Gallien ist besetzt. Ganz Gallien? Nein! Ein von unbeugsamen Galliern besetztes Dorf hört nicht auf, dem Eindringling Widerstand zu leisten…“ (Uderzo)
 
Ein kleines Land widersetzt sich innerhalb der EU. Und erntet dafür böse Blicke. Mutig, könnte man sagen, aber engstirnig trifft es auch. Denn offensichtlich haben die Eidgenossen lediglich mit Bauchgefühl abgestimmt, nicht mit Verstand. Für die Schweizer Wirtschaft dürfte das langfristig zu Problemen führen, denn wo sollen all die benötigen Arbeitskräfte zukünftig herkommen, wenn keiner mehr rein gelassen wird? Was hat das für Folgen für die unzähligen zum Beispiel aus dem Elsass kommenden Pendler?
 
Ob die Strategie aufgehen wird, sei in Frage gestellt. So wie die deutsche Wirtschaft braucht auch die Schweiz für weiteres wirtschaftliches Wachstum qualifizierte Fachkräfte.
 
Natürlich hat die Freizügigkeit auch ihre Schattenseiten, wie so vieles, aber sie hat auch ihr Gutes. Wo sich die Schweiz komplett „einbetoniert“, hat aber auch Deutschland seinen Weg hier noch nicht gefunden: Hochschulabschlüsse aus anderen EU-Ländern werden immer noch nicht ohne weiteres hier zu Lande anerkannt. Und die Akzeptanz der Deutschen gegenüber nicht-deutschen hochqualifizierten Fachkräften ist ebenso noch nicht voll ausgeprägt. Aber wir befinden uns auf einem guten Weg, dem die Schweiz den Rücken kehrt.
 
Dass die Politik nun versucht, die Schweiz zu maßregeln, ist auch ein wenig Heuchelei: Wir sollten eher darauf aufmerksam machen, wo die Schwierigkeiten in der Umsetzung in unserem eigenen Land liegen und diese aus der Welt schaffen. Und wenn wir dann evtl. eine Vorbild-Nation sind, dürfen wir uns auch über die Schweiz äußern. Bis dahin ist aber auch noch ein weiter Weg.
 
Herzlich,
Ihr Alexander Hornikel

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