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Von Das Elend hat endlich ein Ende. Und nein, ich meine damit nicht Fastnacht.
Zwei Jahre nach dem Rücktritt als Staatsoberhaupt wurde Ex-Bundespräsident Christian Wulff vom Vorwurf der Vorteilsannahme entlastet. Foto: Archiv Zwei Jahre nach dem Rücktritt als Staatsoberhaupt wurde Ex-Bundespräsident Christian Wulff vom Vorwurf der Vorteilsannahme entlastet. Foto: Archiv
Fast gleichzeitig mit der  fünften Jahreszeit endet auch das unsägliche Kapitel „Christian Wulff“. Wegen 750 Euro wurde ihm über zwei Jahre der Prozess gemacht, die gesamte Staatsmaschinerie in Gang geworfen auf Kosten des  Steuerzahlers. Mich würde interessieren, welche Kosten hier entstanden sind.
 
Natürlich, er ist oder vielmehr er war Vorbild – ob die Mehrheit in der Bevölkerung ihn gut fand, ich weiß es nicht- und natürlich muss man in dieser Position auch vorbildlich agieren. Hat er nicht. Er hat einen Fehler gemacht. Und im Grunde wegen 750 Euro seine Frau verloren, seinen Job verloren, seinen Ruf ruiniert. Steht das noch im Verhältnis?
 
Man möchte fast glauben, dass hinter dieser Sache etwas ganz anderes steht … Denn zurückblickend war es eine wahnsinnige öffentliche Hetzkampagne gegen ein Staatsoberhaupt, das von der CDU durchgedrückt wurde. Und kurz danach war der Weg frei für Joachim Gauck. Stecken die Medien unter einer Decke mit der Politik? Gibt es im Bundestag einen Whistleblower?
 
Aber genug der Spekulation. Ein Vorbild zu sein definiert sich ja nicht nur über integres Handeln, sondern auch über die Erfahrungen der Person, über besondere Leistungen. Ob Wulff daher überhaupt richtig war auf dieser Position, ist fraglich.
 
Jedenfalls ist es nun vorbei. Und für Wulff gelaufen. Ich bin gespannt, wo man wieder von ihm hören wird.
 
Es grüßt Sie herzlich mit einem dreifach donnernden Frankfurt Helau!
Ihr Alexander Hornikel

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