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Als bekennender VfB-Fan habe ich mich über die Nachricht vom Wochenende sehr gefreut: Armin Veh kommt wieder zurück. Er hatte bereits gut Erfolge mit dem Verein erzielt und offensichtlich zieht es ihn gerne wieder zurück ins Schwaben-Ländle. Kann man ja verstehen.
 
Doch was bringt einen Manager dazu, einen Verein oder auch ein Unternehmen zu verlassen, um dann kurze Zeit später doch wieder dorthin zurück zukehren?  In der Regel verlässt in dieser Situation der Manager auf eigenen Wunsch das Unternehmen, das heißt, das Unternehmen selbst hätte ihn gerne behalten, aber hat offensichtlich nicht die richtigen „Argumente“ gehabt.

 
Bilderstrecke Time to Say Goodbye: Veh in Augsburg gefeiert
Nach dem Schlusspfiff in Augsburg gab es noch einmal emotionale Momente. Wie schon im Heimspiel gegen Bayer Leverkusen wurde Trainer Armin Veh mit Jubelchören verabschiedet. Unsere Fotostrecke zeigt Bilder von einem gerührten Coach. Fotos: HübnerNach drei Jahren hat sich Armin Veh nun endgültig von der Frankfurter Eintracht verabschiedet. Trotz der Niederlage in Augsburg ließen die Fans den 53 Jahre alten Coach zum endgültigen Abschied noch einmal hochleben. Veh . . .. . . lief mit einem Eintracht-Schal über den Platz und wurde minutenlang von den mitgereisen Fans gefeiert. Damit . . .


Was also hat den Manager angetrieben, zu wechseln? Neue Erfahrungen? Bessere Vergütung? Bessere Arbeitsbedingungen? Andere Umgebung? Private Gründe?
 
Wenn jemand schon sehr lange für ein Unternehmen tätig gewesen ist, sind neue Erfahrungen sicher ein gewichtiges Argument. Schließlich schleicht sich im Laufe der Zeit eine gewisse Routine ein, man befindet sich plötzlich in Einbahnstraßen und hat auch keine Ideen mehr, heraus zukommen.
 
Definitiv ein Wechsel-Grund. Nach meiner Meinung ist das sogar ein sehr wesentlicher Grund, alles andere wie ein besseres Gehalt oder andere Arbeitsbedingungen sind rangieren weiter hinten auf der Prioritätenlisten. Nur, wer sich wohl fühlt und auch etwas bewegen kann, ist motiviert genug, weiterhin Gutes und Besseres zu leisten.
 
Zwar hat Armin Veh die Eintracht vor dem Abstieg bewahrt, jedoch mag er sich an die größeren Erfolge, die er mit dem VfB erreicht hat, erinnert haben. Offensichtlich Grund genug.
 
Herzlich,
Ihr Alexander Hornikel
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