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Frankfurt im Fokus

Von Wir Frankfurter haben einen eigenen Geschmack. Kennen Sie die Weihnachtswurst?
Es ist wieder soweit, der Weihnachtsmarkt in Frankfurt lockt mit seinen Leckereien. Doch was ist das, was da aus dem Wasser kommt? (Foto: dpa) Es ist wieder soweit, der Weihnachtsmarkt in Frankfurt lockt mit seinen Leckereien. Doch was ist das, was da aus dem Wasser kommt? (Foto: dpa)
Seit einigen Tagen ist das große Fressen angesagt: Die Rede ist natürlich von dem Frankfurter Weihnachtsmarkt. Alle Jahre wieder treten sich Frankfurter, Touristen und Weihnachtsfanatiker die Füße platt. Von der Hauptwache bis zum Mainufer herunter finden sich dabei alle möglichen und unmöglichen Dinge rund ums Christkind und den Weihnachtsmann. Dabei gibt es auch ein wenig Frankfurter Lokalkolorit, aber man muss schon genau hinschauen.

Es ist klar, dass nicht überall das drin ist, was auch draufsteht. Die belgischen Pommes kommen nicht aus Belgien und der Glühwein hat mit dem römischen Gewürzwein, der in der Antike getrunken wurde, eigentlich so gut wie nichts mehr gemein, außer vielleicht dem zugegebenen Zimt. Und ja, es geht um den großen Reibach, aber dafür mit ordentlich Tradition, denn wir Frankfurter haben schon seit Ende des 14. Jahrhunderts unsern Christkindelmarkt, auch wenn heutzutage mit rund drei Millionen Besuchern mehr Leute unterwegs sein dürften als noch vor ein paar hundert Jahren.

Absolut ungewöhnlich, zumindest in kulinarischer Hinsicht, ist die dicke Frankfurter Rindsworscht, die erst in heißem Wasser zu vollem Geschmack findet, anders wie anderswo, wo sie einfach auf dem Grill landet. Das sorgt auf jeden Fall für den einen oder anderen Hingucker für alle Nicht-Hessen. Oder die Bethmännchen, original Frankfurter Mandelmarzipankugeln, die, wie ich erst kürzlich von meiner Mutter erfahren habe, nur mit einem Schuss Rosenwasser so richtig gut schmecken. Das sind jene Details, die man irgendwo zwischen dem rot blinkenden Weihnachtswahnsinn finden kann. Aber man muss schon suchen.

Sehr viel prominenter, vor allem weil um einiges größer, ist da die Postkutschenfahrt, welche dieses Jahr das erste Mal zum Weihnachtsmarkt vom Museum für Kommunikation angeboten wird. Mit dem Nachbau, der dem Original der Reichspost aus dem Jahre 1873 entspricht, kann man für ein paar Euro durch die Altstadt rumpeln und so das Getümmel von erhabener Position aus beobachten.

Der Frankfurter Weihnachtsmarkt hat also einiges zu bieten, das ganz abseits von wackeligen Stehtischen, überteuerten Punsch und Rempeleien liegt. Vielleicht nur nicht am Wochenende, denn da ist vor lauter Menschen keine Spur von Weihnachtsgefühlen zu finden.

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Bilderstrecke Feldmann eröffnet Weihnachtsmarkt in Birmingham
Alle Jahre wieder: Frankfurts Städtepartnerschaft mit Birmingham bietet seit jeher fruchtbaren Boden für kulutrellen Austausch. In diesem Jahr reiste Oberbügrermeister Feldmann eigens zur Eröffnung des "Frankfurt Christmas Market" in die englische Partnerstadt.Seit 1997 lebt in Birmingham Jahr um Jahr die Frankfurter Weihnachtsmarkttradition auf.Zusammen mit seinem Amtskollegen Mike Leddy eröffnete Peter Feldmann den Weihnachtsmarkt in Birmingham.
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