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Heiße Liste

Von Jedes Jahr wird ein neuer Mega-Seller durchs Dorf getrieben.
Auf der sogenannten "Hot List" stehen jedes Jahr Bücher aus kleineren Verlagen, die zwar nicht den Erfolg eines "Harry Potter" vorweisen können, aber trotzdem sehr lesenswert sind - findet zumindest FNP-Blogger Christian Preußer. (Screenshot: Preußer) Auf der sogenannten "Hot List" stehen jedes Jahr Bücher aus kleineren Verlagen, die zwar nicht den Erfolg eines "Harry Potter" vorweisen können, aber trotzdem sehr lesenswert sind - findet zumindest FNP-Blogger Christian Preußer. (Screenshot: Preußer)
„Harry Potter“, „Illuminati“, „Shades of Grey“ – jedes Jahr wird ein neuer Mega-Seller durchs Dorf getrieben. Doch sind diese Bücher, die schwindelerregende Auflagen erzielen, auch zwangsläufig lesenswert? Jenseits dieser gewaltigen Maschinerie, die Literatur längst als austauschbares Konsumgut stilisiert, da wird jedes Jahr eine unendlich hohe Anzahl von Büchern veröffentlicht, die ihr Dasein in winzigen Nischen fristen, obwohl ihre Wucht, ihre Raffinesse, ihre Sogkraft die meisten Mega-Seller weit überstrahlen.

All jenen Büchern, die ohne großen Werbe-Etat auf den Markt geworfen werden, denen gibt ein kleiner Verbund seit 2009 eine Lobby. In jedem Jahr wählt eine imposant besetzte Jury die besten Bücher aus, die bei unabhängigen Verlagen aus Österreich, Deutschland und der Schweiz in den vergangenen zwölf Monaten veröffentlicht wurden. „Hotlist“ heißt diese Liste reißerisch, und sie freut sich von Jahr zu Jahr größerer Beliebtheit und größerer Wertschätzung.

Mitmachen kann jeder: Kleine, unabhängige Verlage bewerben sich mit ihren Spitzentiteln des Jahres, diese werden auf der Homepage der „Hotlist“ veröffentlicht. Aus all diesen eingereichten Büchern wählt eine prominent besetzte Jury die sieben auszeichnungswürdigsten Titel aus. Zusätzlich findet im Internet eine Publikumsabstimmung statt, durch welche drei weitere Bücher auf die „Hotlist“ gewählt werden. Diese zehn Bücher werden stilsicher und charmant prämiert – im Frankfurter Literaturhaus.

„Die Hotlist-Idee hat von Anfang an einen wunderbaren Sog entwickelt und gezeigt, was möglich ist, wenn sich Idealisten für eine gute Sache zusammentun“, sagt das Literaturhaus um Hauke Hückstädt und feiert daher zur Preisverleihung am Rande der Frankfurter Buchmesse eine rauschhafte Party. So auch in diesem Jahr, am Freitag, 11. Oktober. Bis es soweit ist, da ziehen noch einige Buchveröffentlichungen ins Land, doch sollte man schon jetzt damit beginnen, sich durch die bisherigen Einreichungen durchzulesen. Es gibt viel zu entdecken, bei diesem grandiosen Wegweiser durch das unübersichtliche Dickicht der Gegenwartsliteratur. http://www.hotlist-online.com/

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