Hören und Sehen

Heute im Kultur-Blog: Ein Album über Liebesschmerz und Adoleszenzwut. Unvergesslich.
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Weil‘s so schön war und die Temperaturen noch immer steigen, kommt hier gleich das nächste Sommer-Album. Komponiert wurde das von der quirligen Berliner Band „Abby“, und die hat es sich zwischen den Stühlen gemütlich gemacht, zwischen den schwerelosen Sounds von „Radiohead“, den Hooklines von „Phoenix“ und der Dringlichkeit der „Foals“.

„Friends & enemies“ heißt das Album, wurde in der ersten Juli-Woche veröffentlicht und die Songs tragen Titel wie „Adam“, „Danny“, „Jones“ oder „Evelyn“. Abgedeckt wird auf diesem Album die gesamte Achterbahnfahrt des Lebens: Liebesschmerz und Adoleszenzwut, Teenageangst und Melancholie-Larmoyanz. Kaum ist das Album 60 Sekunden alt, da ist man der anschmiegsamen Stimme von Sänger Filou verfallen, nickt mit dem Kopf zum pulsierenden Beat und notiert sich den Song „Monsters“ für die jährliche Bestenliste.

Die Musik des Quartetts geht vom Fuß in den Kopf und man versteht schnell, weshalb die Band das Album zusammen mit Andreas Olsson in London aufgenommen hat: Das klingt so dermaßen international, nach New York, nach Manchester, nach Paris und vereint Referenzen von „Kraftwerk“, „The Cure“, „Echo & The Bunnymen“ und „Talk Talk“.

Besonders großartig ist der Song „Evelyn“ geraten, mit seinem oszillierendem Sprechgesang, der schwerelosen Akustikgitarre und dem flirrenden Beat. Das ist der Soundtrack zum Apfelwein-Trinken am Mainufer, bei Sonnenuntergang, beim Beobachten der verlorenen Liebespärchen, die ihre eisernen Schlösser am Eisernen Steg befestigen. So ein tanzbares, federleichtes, perfektes Debüt von einer deutschen Band hat es in den letzten fünf Jahren nicht gegeben. Und damit ist klar: „Abby“ werden bleiben. Tolles Ding! 

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