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Kulturaktivist

Von Der neue Asterix-Teil ist da. Und nicht nur in Gallien weht ein frischer Wind.
Zeichner Didier Conrad (links) und Texter Jean-Yves Ferri sind die Macher des neuen Asterix-Comics "Asterix bei den Pikten". Sie haben bei der Premiere gepunktet, findet unser Blogger Christian Preußer. (Foto: dpa) Zeichner Didier Conrad (links) und Texter Jean-Yves Ferri sind die Macher des neuen Asterix-Comics "Asterix bei den Pikten". Sie haben bei der Premiere gepunktet, findet unser Blogger Christian Preußer. (Foto: dpa)
Der neue „Asterix“ ist da. Und was für einer: „Asterix bei den Pikten“ ist der erste Gallier-Band, der nicht vom Erfinder Albert Uderzo gezeichnet und vom Denker René Goscinny beschriftet wurde. Der Staffelstab wurde nach einer mehr als 50 Jahre andauernden Ära an Jean-Yves Ferri und Didier Conrad weitergeben und damit ein großes Risiko eingegangen: Nicht zuletzt bei den Asterix-Puristen und Obelix-Konservativen war im Vorfeld der Veröffentlichung Unbehagen zu spüren.

Die Schlangen vor den Bücherläden waren trotzdem lang, als es der 35. Abenteuer-Band der Gallier endlich in die Regale geschafft hatte. Und siehe da, die Aufregung war umsonst: Charme, Witz, Action – alles da. Troubadix wird noch immer vom Schmied Automatix vermöbelt, Fischhändler Verleihnix ruft „Die Kühlkette darf niemals unterbrochen werden“, Methusalix zetert und Ober-Gallier Majestix gibt sich edelmütig: „Für uns Gallier ist Recht auf Asyl kein leeres Versprechen.“

Das ist vor allem für den Pikten Mac Aphon von Vorteil, der in einem Eisblock gefangen an die französische Küste gespült wird. Eine Steilvorlage fürs nächste große Abenteuer der Gallier. In Schottland, bei den Pikten, da muss Ruhe und Ordnung geschaffen werden. Und der Zaubertrank wirkt Wunder, wie auf der ganzen Welt.

Und schon nach wenigen Bildern, nach wenigen Sätzen ist klar: „Asterix bei den Pikten“ ist ein großer Spaß, erst recht für all die Acht-, Neun-, Zehn-Jährigen, denen ganz egal ist, wer denn nun diese unerschrockenen Gallier zeichnet. Die Geschichte muss stimmen. Und das tut sie. Was für ein Glück.


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