Lade Login-Box.
E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Titelbild Mainova Marathon Laufsport - alles rund um den Mainova IRONMAN Frankfurt 2017 Frankfurt am Main 25°C

Chef des Äppelwoi-Theaters: Äppelwois Ansichten

Von Schlager im schrillen Wohnzimmer: Unser Theater feiert Zehnjähriges, und die Luft und die Ideen gehen uns lange noch nicht aus!

Mitsingen ist immer erlaubt - Bad Homburger Äppelwoi-Theater wird 10 Jahre jung

Am 11. Januar 2017 wird tatsächlich zehn Jahre gesungen: in Homburgs „schrillstem Wohnzimmer“, wie eine Tageszeitung seinerzeit unser Äppelwoi-Theater titulierte, werden Revuen und kleine Musicals nach wie vor begeistert gefeiert. Und weil's immer noch so schön ist, feiert am Donnerstag, 12. Januar, die Jubiläums-Show Premiere. Und der Titel ist Programm: „Aber bitte mit Schlager“ heißt die Comedy-Revue um das legendäre Trio „Die Schlagerschnecken“.

Am 11. Januar 2007 war es seinerzeit soweit: Das ehemalige Kino im Schwedenpfad wurde als Äppelwoi-Theater neu eröffnet; Vorpremiere für geladene Gäste war angesagt. Für mich als Theaterleiter ein „schwerer Brocken“: Vor-Premieren für Promis gestalten sich nämlich immer schwierig, weil die Erwartungshaltungen im Angesicht des Unbekannten meistens sehr auseinander gehen.

Kurz nach 22 Uhr fiel mir an diesem Tag aber wohl ein Marmorstein vom Herzen. Die Premiere von „Marmorstein und Hossa“, einer 70er-Jahre-Revue, war außerordentlich erfolgreich über die Bühne gegangen. Und es sollte der Beginn einer richtigen feinen Theaterkarriere sein, denn das Deutsche Äppelwoi-Theater im Kurhaus im Schwedenpfad erlebte seitdem noch viele begeisternde Premieren und ist von Anfang bis heute fast immer ausverkauft.

Was ist das Besondere an den Äppelwoi-Shows? Viele deftige Kostüme garantieren schon mal Spaß fürs Auge. Aber die Äppelwoi-Crew baut um die Schlager und Hits zudem eine lustige Comedy-Handlung, die auch den Nicht-Schlager-Freund in der Regel überzeugen kann. Riesen-Gelächter zum Beispiel vor einigen Jahren beim „Blaue Böckche“, einer Parodie auf die legendären Bembel-Sendungen mit Heinz Schenk und Lia Wöhr. Auch die 60er und 80er Jahre waren mit den Shows „Petticoat und Entenschwanz“ sowie „Da-Da-Da-Der Märchenprinz“ erfolgreich vertreten. Dazu gab's die ebenso lustigen Motto-Shows wie die „Äppelwoi-Piraten“ mit ihrem Schlachtruf „enunner, eniwwer, enuff und enoi“. Oder die Musical-Revue „Kitsch oder Liebe“ mit den schönsten Musical-Melodien aller Zeiten.

Mittlerweile haben sich natürlich auch Publikumslieblinge im Ensemble rauskristallisiert. Neben meiner Wenigkeit brillieren die Herren Glen Arriola und Chris Visone. Bei den Damen haben sich Sabrina Wilstermann und Susanne Fey als „schlagfertige Allzweckwaffe“ etabliert. Und viele andere stehen immer wieder auf den Äppelwoi-Brettern, die die Welt bedeuten.

Nach so viel Schlager-Shows müsste ja vielleicht bald Schluss sein, könnten die Ideen ausgegehen? Ganz sicher nicht, sage ich jetzt mal an dieser Stelle und präsentiere einen Spielplan bis Mitte 2018. Neben den beiden Jubiläums-Shows „Aber bitte mit Schlager“, die vom 12. Januar an immer abwechselnd donnertags und sonntags läuft, und dem 10-Jahres-Rückblick „Hitparade und Grie Soß'", immer samstags im Programm, toben sich am Freitag auch 2017 die „Äppelwoi-Piraten“ durchs Programm.

In Vorbereitung ist eine Schwulen-Komödie mit dem Titel „Blonde Erdbeere“, und ab September 2017 heißt es dann „Bembel und Gretel“ - eine große Vereins-Show nimmt die Rituale vieler hessischer Vereine auf die Schippe. Natürlich mit dem dazugehörigen Liedgut. Alle Veranstaltungen sind im „Deutschen Äppelwoi-Theater“ im Bad Homburger Kurhaus im Schwedenpad.

Nähere Informationen – auch über Spielplan und Termine - ab sofort im Internet unter www.aeppelwoi-theater.de!

Zur Startseite Mehr aus Michael v. Loefen - Äppelwois Ansichten

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2017 Frankfurter Neue Presse