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Frankfurt-Kennerin: Prinzessin vom Main

Von Keiner stinkt uns so gerne wie er: Eine Ode auf König Handkäs'!
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Zwiebel schneiden mit viel Tränen,
das Weinen fällt mir da nicht schwer,
mein Herz tut sich nach einem sehen,
jetzt muss der gute Handkäs` her.

Renn kopflos durch die Kleinmarkthalle,
die Käsetheken im Visier,
die Alte hat sie nicht mehr alle
das denken wohl die meisten hier.

Äpfelchen muss ich zerkleinern,
Essig bauch ich noch und Öl
Um mir die Arbeit zu verfeinern
Noch 3 Glas Pomp von Dr. Höhl.

Frau Schreiber hält genüsslich Wache
Hinter ihrem Stand mit Wurst,
ich winke rüber und muss lache
und ich krieg schon wieder Durst.

Zwischendurch noch paar Pralinen
Denn so ein Nachtisch der schmeckt fein,
ich lasse mich sehr gut bedienen
und den Rest pack ich mir ein.

Jetzt freu ich mich aufs Angemachte
Ich hoffe nur, ich krieg das hin,
es ist doch schwerer als ich dachte,
weil ich nur musikalisch bin.

Der Handkäs`gelingt mir, ich will hoffen
Auf Anhieb ohne Rezeptur,
bleibt nur noch der Musikwunsch offen:
den einen in Moll und den andren in Dur.

Guten Appetit für alle…
Wir seh'n uns in der Kleinmarkthalle!

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