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Stil-Blüten

Von Diesmal im Männermode-Blog: Herrenhandtaschen gehen gar nicht!
Horst Schlämmer, Kunstfigur von Comedian Hape Kerkeling, ist meist mit Herrenhandtasche unterwegs. Entsprechend ist aber auch der Rest des Mannes zurechtgemacht... (Foto: dpa) Horst Schlämmer, Kunstfigur von Comedian Hape Kerkeling, ist meist mit Herrenhandtasche unterwegs. Entsprechend ist aber auch der Rest des Mannes zurechtgemacht... (Foto: dpa)
Gerade im Sommer können wir sie häufig beobachten. Männer, die ausbeulen. Oftmals am Gesäß drücken sich unschöne Verformungen durch die Taschen und lassen selbst edelste Tücher nach kurzer Zeit wie alte Säcke aussehen. Lang Rede, kurzer Sinn: wohin mit dem ganzen Zeug, das der Herr heute mit sich herum tragen muss? Was machen, wenn außer der Hosentaschen einfach kein Platz am Mann ist?

Vor langer, langer Zeit gab es eine historische Epoche in der Modewelt, in der Handtaschen für Herren modisch waren. Meistens braun, oft aus Kunstleder, streifte sich der Gentleman der 70er Jahre dieses Accessoire um das Handgelenk und flanierte stolz über die Prachtboulevards der Republik.

Lange  ist es her. Herrenhandtaschen werden heutzutage maximal an Verkaufsständen auf Provinzjahrmärkten feil geboten. Der Rest der Republik weiß nicht, wohin mit den ganzen Statussymbolen vom Autoschlüssel bis zum iPhone.
Obwohl, das ist nicht ganz richtig. Der Herr weiß,  dass er seinen Hausrat im Zweifel in der Tasche seiner Dame einwerfen kann, die in den meisten Fällen sehr begeistert darüber ist. Das funktioniert jedoch nur, wenn sie gut gelaunt und anwesend ist.
 
Um es vorweg zu nehmen. So einfach wir uns hier über ausgebeulte Taschen auslassen, so kompliziert ist die Lösung für das Problem.

Eine Ansatz kann der Verzicht sein: Die Geldscheine stecken Sie in eine Klammer, auf das Billet verzichten Sie. Ebenso überflüssig sind die meistens im Dutzend mitgeführten goldenen VIP-Karten von Airlines und Supermärkten, welche unsere Geldbörsen überflüssig aufblähen. Wo „VIP“ drauf steht, ist ohnehin selten einer drin. Die Visitenkarten verschwinden in der Smartphonehülle und den Rest lassen wir zu Hause. So eine Umstrukturierung kann Ballast abwerfen. Nicht nur technisch, auch geistig. Und am Ende des Tages fühlen Sie sich nicht nur gut gekleidet, sondern viel freier.
 
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