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Stil-Blüten

Von Nutzen Sie die kalte Jahreszeit für ein Mode-Statement. Sie haben die Wahl!
Der französische Schauspielstar Jean-Paul Belmondo 1964 elegant im Wintermantel. Auch unser Blogger und Stilexperte Stephan Görner freut sich, dass er nun Mantel und Schal wieder tragen kann. (Foto: dpa) Der französische Schauspielstar Jean-Paul Belmondo 1964 elegant im Wintermantel. Auch unser Blogger und Stilexperte Stephan Görner freut sich, dass er nun Mantel und Schal wieder tragen kann. (Foto: dpa)
Sie werden es kaum glauben. Es gibt Menschen, die sich auf die dunklen, kalten und nassen Monate freuen. Endlich muss Mann sich wieder ordentlich anziehen. Vorbei sind die schludrigen Sommermonate, in denen viele von uns jegliche Kleidungskultur vernachlässigen, um im kurzem Hemd auf der Arbeit ein getrübtes Bild zu hinterlassen.
 
Wenn die Sonne scheint, ist uns ja oft kaum ein Argument zu schwach, um unser Erscheinungsbild mit weniger Sorgfalt zu gestalten als im Herbst und im Winter. Fällt ja ohnehin kaum einem auf. Schließlich werden wir von der Sonne genug geblendet. Und es machen alle mit.
 
In der dunklen Jahreszeit ist das anders. Die Witterung zwingt uns förmlich in wärmende Kleidung. Jetzt kommen alle Schätze, die wir in unserem Kleiderschrank eingemottet haben, zur Geltung. Unsere eleganten Mäntel, Kaschmirschals, Krawatten, Lederhandschuhe, Krawatten oder Kopfbedeckungen. Alle anglophilen Germanen packen das Tweedsakko, die Gummistiefel und den Kaschmirpullover aus dem Schrank, schwingen sich in ihren Land Rover und genießen die Natur.
 
Vielleicht erklärt das Wetter auch, warum die nicht gerade sonnenverwöhnten Briten ihren eleganten Stil über die Jahrhunderte kultiviert haben. Ihnen blieb gar nichts anderes übrig. Wer will schon ohne Covert Coat durch das verregnete London stapfen oder an der Treibjagd ohne Tweed Sakko teilnehmen. Das könnte der Gentleman zwar machen. Aber warum sollte er?
 
Widerlegt wird diese These jedoch von den Italienern, die gerade in den südlichen Landesteilen trotz teilweise tropischer Temperaturen meistens gut gekleidet sind. Kaum ein wahrer Cavaliere würde mit seinem Kleidungsstil nachlässig umgehen, weil das Thermometer  in Rom oder Mailand über die 30 Grad Marke klettert.
 
In Deutschland haben wir das Glück, unsere Garderobe im Sommer italienisch und im Winter britisch orientieren zu können. Das ermöglicht einen breiten Gestaltungsraum und viel Platz für Kreativität. Die sollten wir nutzen. Egal wie. Nur stilvoll und elegant sollte es sein.
 
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