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Stil-Blog

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Die meisten Frauen sind intensiver in ihre Schuhe verliebt als in ihre Männer. Bei uns Männern ist der umgekehrte Fall eher selten. Schade. Wenn ich beobachte, in welchem Zustand sich das Schuhwerk mancher Zeit- und Geschlechtsgenossen befindet, möchte ich kaum glauben, dass ich mich in der momentan angesagtesten deutschen Businessmetropole befinde.  Verschlissene, ungeputzte Treter, für die der Asphalt, den sie penetrieren, fast zu schade ist.
 
Der Schuh gilt als eines der wichtigsten Kleidungsstücke der männlichen Garderobe. Er rundet das Outfit stimmig ab und erfüllt darüber hinaus auch eine orthopädische Funktion. Billige Schuhe können Sie sich deshalb eigentlich nicht leisten. Schließlich leidet nicht nur die Reputation, sondern auch die Gelenke unter billigen Tretern.
 
Als Mann von Welt kommen ausschließlich rahmengenähte Schuhe in Frage. „Rahmengenäht“ bedeutet, dass der Oberschuh mit der Sohle vernäht und nicht verklebt ist. Das ist kein Hexenwerk und in der maschinell gefertigten Variante schon ab 200 Euro zu haben. In der handgefertigten Version vom Maßschuhmacher investieren einige Aficionados gerne 1500 Euro und deutlich mehr.

 
Das vorläufige Ende der High Heels: Der flache Schuh ist ...

Ist das der Beginn einer neuen Ära? Ein Trend wirbelt die Modebranche durcheinander: Statt auf schwindelerregenden Absätzen laufen Models plötzlich mit flacher Sohle über die Laufstege. Auch in der Alltagsmode sind flache Schuhe im Kommen.

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Ein Schuh verhält sich in einem Punkt ähnlich wie ein Auto. Mit erhöhter Nutzung benötigt er Pflege. Beim Auto nehmen das die meisten Herren meistens ernster als ihren Hochzeitstag. Ihre Schuhe ignorieren die meisten Gentlemen gerne mal. Dabei ist das regelmäßige Schuheputzen kein großer Aufwand und wird zur Not für kleines auch von mobilen Schuhputzagenturen übernommen.
 
Wer seine Schuhe nach dem Motto „unter dem Tisch sieht man sie ohnehin nicht“ pflegt, sieht nicht nur leicht lädiert aus, sondern sorgt dafür, dass die Lebensdauer seiner rahmengenähten Schmuckstücke für ursprünglich zehn Jahren und mehr deutlich reduziert wird.
 
Letztlich sollte der erfolgreiche Herr von Welt seine Garderobe hegen und pflegen. Das sieht nicht nur elegant aus, sondern beeindruckt auch die Damen, die uns hier Vorbild sein sollten.

Bilderstrecke Die Trends des Sommers
Der Sommer 2014 wird insgesamt ruhiger. Statt den Knallfarben der vergangenen Saison liegen nun eher dezente Rosétöne im Trend. Fotos: Deutsches SchuhinstitutDer Metallic-Look, ganz gleich ob silber oder gold, darf nicht fehlen.Er rundet auch den "Totally White"-Trend, also das Kleiden in Weiß von Kopf bis Fuß, ab. Einzelne Accessoires dürfen den Look brechen - sonst sieht er schnell nach Arzthelferin aus.
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