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De letzte Vorhang

Von Schaad isses... Die Mädscher habbe sich die größt Müh gebbe, des Erbe von de Mudder uffrescht zu halde.
Die Geschäftsführerin des "Frankfurter Volkstheaters - Liesel Christ", Gisela Dahlem-Christ. (Foto: dpa) Foto: dpa Die Geschäftsführerin des "Frankfurter Volkstheaters - Liesel Christ", Gisela Dahlem-Christ. (Foto: dpa)
De letzte Vorhang iss zugange. Unn es war schon emodional. Es war en Abend, wie mern sich net schenner hätt vorschdelle könne.

Des Volksdeader von de Liesel Christ iss Geschischde. Schaad... denn die Mädscher, was die Gisela unn die Bärbel sinn, habbe sich die größt Müh gebbe, des Erbe von de Mudder uffrescht zu halde. Sie habbe ihr Besdes gebbe, zusamme mit ihrne Mitabbeider, unn habbe des Deader zu einem übber die Grenze Frankfords hinaus angesehene Kuldurbetrieb gemacht. Bravo.

42 Jahr so eine Institution zu leide iss schon e mords Abbeid. Des müsse ungelernde Generalindendande ersde mal nachmache. Abber leider iss in de ledsde Jahrn der Besucherstrom immer weenischer worn. Da kaame viele Fakdorn zusamme. Unn sinn mer mal ehrlisch...Hädde die Leud, die ein Jahr geweint habbe und geschimpft habbe, dass des Deader zumescht, hädde die mal öfders Kadde gekaaft unn wern ma öfders nei gange, dann däds heut noch laafe.

Abber es hat en scheene Abschluss gefunne. De Käfisch voller Narre hat alle nochemal gezeischd, dass mer doch scheenes Deader mache kann. Unn ich bin schdolz, dass ich debei gewese sei dorft. Ich hab viel gelernt in dem eine Jahr und ich möschd alle dange, die debei gewese sinn. De ledsde Vorhang is gefalle unn mir habbe all gweint. So gehörd sich des. Unn sch....egal, was mansche jedsd widder dumm Zeusch babbele unn alles besser wisse due. Dange an die Familie Christ fer 42 scheene Deaderjahrn. Frankford iss euch was schuldisch.

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