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Frankforder Feste

Von Reichts net, dass mer schon uffm Weihnachtsmarkt um neun Uhr ins Bett müsse?
Anwohner, die sich über laute und lange Feste wie den Weihnachtsmarkt beschweren, findet unser Blogger Bäppi LaBelle einfach doof. (Foto: Archiv) Anwohner, die sich über laute und lange Feste wie den Weihnachtsmarkt beschweren, findet unser Blogger Bäppi LaBelle einfach doof. (Foto: Archiv)
Es iss doch immer des Gleiche. Mer freut sich uff de Sommer unn uff die ganze Strassefesde in de Innestadt - unn schon schwebt des Damoklesschwert übber alle Plätz unn Festividäde. Zum Beispiel des Opernplatzfest, bei dem ich die Ehre hadde, en ganze Abend uff de Bühn zu stehe unn die Leudzu beglügge.
 
Ich habb ja gedacht, mei Lauschlappe duun streike, als ich gehört hab, dass mer immer nur 45 Minude Musik mache derf unn dann muss 15 Minude Ruh sein. Ihr könnt euch vorstelle, dass ich geguggt hab, wie de Bouffier vor ner leer Flasch Wein. Des sinn Ufflaache weesche de Anwohner. Kotze könnd ich. Reichts dann net, dass mer als mündischer Mensch schon uffm Weihnachtsmarkt um neun Uhr ins Bett müsse. Krische mer jetzt aach noch bei alle Sommerfeste Ufflaache zum Weglaafe!
 
Uff mei Fraach, wieso denn des, krisch ich gesacht, dass übberall Anwäld wohne due, die de Stadt des Leebe schwer mache.
 
Himmelkreuz nochema. Dann solle se uff de Riedbersch ziehe, wenns ihne in de Innestadt net basst unn zu laut iss. Des iss so, als wenn de nach Sylt ziehe duust unn dich beschwerst, weil des Meer so nah an de Strand kimmt.
 
Die solle mal in die Eifluchschneiss ziehe. Dann wisse se, was laut is. Unn ausserdem, wenn se guude Anwält wärn, dede die des gar net mitkrische. Denn en guude Anwalt abbeid bis spät in die Nacht unn is net schon um neun dehaam, um sich uffzureesche. So, des musste mal gesacht wern.
 
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