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Bewegte Bilder

Von Egal ob Weihnachtsfan oder Festtagsmuffel: Für jeden gibt es den passenden Film!
Warum an den Feiertagen nicht mal einen schönen Film schauen? Dann ist es nach dem ganzen Familientrubel auch nicht so leise... (Foto: dpa) Warum an den Feiertagen nicht mal einen schönen Film schauen? Dann ist es nach dem ganzen Familientrubel auch nicht so leise... (Foto: dpa)
Puuuh, Freitag. Beinahe geschafft. Endlich liegt Weihnachten mal wieder so, dass man tatsächlich was davon hat. Heilig Abend am Freitag oder Samstag ist ja nun wirklich das Letzte. Kommt bald wieder. Aber dieses Jahr noch nicht. Dieses Jahr: Maximaler Freizeitwert!

An Weihnachten geht es doch in Wirklichkeit nur darum, frei zu haben, oder etwa nicht? Mal ganz abgesehen von dem Irrsinn, den jeder schon seit mindestens sechs Wochen durchleidet, der die Innenstadt durchqueren muss (womöglich in Eile und auf dem Weg zu einem dringenden Termin): ha, kannste vergessen.
 
Dass Weihnachten naht, merkt man eben daran (unüberwindbare Innenstadtstraßenzüge unter bizarrer Beleuchtung) und daran, dass der Stresspegel bei der Arbeit zunimmt: Ständig müssen letzte Dinge erledigt werden, die Maileingänge quellen über vor bunten, elektronischen Weihnachtskarten und dem Empfänger fällt eine weitere letzte Angelegenheit ein, die noch erledigt werden muss: Neujahrskarten schreiben.

Aber morgen wird alles gut.

Oder?
 
Eine Woche ohne Termine, außer dem unwesentlichen am 24.12. Was war da noch? Ach ja, Essen vorbereiten (morgens noch schnell im Laden den bestellten Feldsalat abholen). Salat putzen, Roastbeef niedrigtemperaturgaren, Kartoffeln für die Bratkartoffeln vorkochen, 17 Uhr Kirche, 19.30 Uhr Essen fassen, Bescherung.
 
Erholung pur. Und das geht am nächsten Tag gleich weiter so: Mittagessen gehen mit dem erweiterten Verwandtenkreis, vorher Kaffee-Tisch decken für zwölf Personen, nach dem Essen Kaffee kochen im Minutentakt, dann entspannt und gelöst plaudern. Endlich Weihnachten! Schade, dass es am Abend schon wieder nach Hause geht.
 
Da ist es immer so still. Es könnte einem glatt in den Sinn kommen, ein Buch zu lesen (ich empfehle „Arbeit und Struktur“ von Wolfgang Herrndorf) oder einen Film anzusehen. Zum Beispiel THE ROYAL TENENBAUMS von Wes Anderson (USA 2001, am 25.12. und 28.12. jeweils um 18 Uhr im Deutschen Filmmuseum) oder den Mega-Weihnachtsknaller LOVE ACTUALLY (GB 2003, R: Richard Curtis, am 26.12. um 20.30 Uhr im Deutschen Filmmuseum).
 
Ach, Sie finden die Feiertage anstrengender als die Zeit davor? Sie hassen das Eingesperrtsein mit der Familie, die fahle Falschheit des Kirchenbesuchs, die Bewegungsarmut, die Verlogenheit und Heuchelei? Auch für Sie gibt es den richtigen Film: BAD SANTA (USA 2003, R: Terry Zwigoff) – auf dass Sie die freien Tage genießen können. „Börps“ würde Billy Bob Thornton dazu sagen, wenn Sie verstehen, was ich meine.

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