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Bewegte Bilder

Von Die Nominierungen für die diesjährigen Oscars sind raus. Wer kriegt den Goldjungen?
Sandra Bullock, hier mit Filmpartner George Clooney bei der Premiere von "Gravity" beim Filmfest in Venedig, ist für den Oscar nominiert. (Foto: dpa) Sandra Bullock, hier mit Filmpartner George Clooney bei der Premiere von "Gravity" beim Filmfest in Venedig, ist für den Oscar nominiert. (Foto: dpa)
Endlich ist es soweit: Das Oscar-Jahr geht in die letzte Runde – am gestrigen Donnerstag hat die Academy die Nominierungen für den Oscar 2014 bekanntgegeben. Der Knaller: Schon wieder ist Meryl Streep (64), die schon eine ganze Oscar-Sammlung daheim hat, als Best Actress nominiert – für ihre Rolle der pflegebedürftigen Violet in AUGUST, OSAGE COUNTY (USA 2013, R: John Wells). Und: Auch Judi Dench (79) konkurriert um den Golden Boy – für ihre Rolle einer Mutter, die sich auf die Suche nach ihrem verlorenen, einst zur Adoption freigegebenen Sohn macht –  in Stephen Frears‘ PHILOMENA (GB 2013). Die 49 Jahre alte Sandra Bullock (GRAVITY, USA/GB 2013) ist ebenso nominiert wie die 44-jährige Cate Blanchett (BLUE JASMINE, USA 2013, R: Woody Allen) und nicht mal Amy Adams (39, AMERICAN HUSTLE, USA 2013) ist wirklich jung.
 
Das ist bei den Männern von Bruce Dern (77) bis Christian Bale (39) zwar nicht unähnlich, aber doch weit weniger überraschend. Schließlich geht es in Sachen Oscar bei den Frauen dann doch recht häufig auch und vor allem um Sex Appeal, so hat es den Anschein, und nicht nur um Schauspielkunst. Da scheint sich gegenwärtig ja im großen Stil etwas zu tun in Hollywood. Das ist toll. Merkt man schon an GRAVITY: Den halben Film über sieht man Sandra Bullock nur im unförmigen Raumanzug, und als sie den dann endlich los wird, ist sie in ihrer jungenhaft-schlaksigen Art zwar sexy wie eh und je, aber der Film bräuchte das gar nicht, so überzeugend sind die traumhaft schönen Weltraumbilder im Verein mit der zwar schlichten, aber doch spannungsreichen Story.
 
Kurz gesagt: Wir brauchen Wettbewerb! Da Sotschi dieses Jahr ja ausfällt, aus Gründen der Political Correctness (Homosexuelle! Putin! Gerhard Schröder!), brauchen wir alle umso mehr die dieses Jahr grandios pc-igen Academy Awards: mit nominierten Hauptdarstellerinnen im schönsten Omma-Alter. (Und sogar bei den supporting actresses sind mit June Squibb (84) und Julia Roberts (46) zwei ältere Damen im Rennen.) Ommas und Obbas for Oscar, das ist die Forderung des Monats - und wer bis zum Ende, womöglich in guter Gesellschaft, mitfiebern will, wende sich ans Deutsche Filmmuseum, wo nicht nur die Oscar-Nacht am Sonntag, 2. März, live in Gesellschaft und festlicher Atmosphäre genossen werden kann. Im Kino können am Wochenende vor der Oscar-Nacht (28.2. bis 1.3.) noch einmal die nominierten „Besten Filme“ konzentriert besichtigt werden und auch in der aktuellen Kino-Highlights-Reihe sind einige der Nominierten zu sehen.
 
Was ich empfehle? Derzeit einen jener großartigen US-Regisseure, die außer einem Ehren-Oscar nie einen regulären Academy Award bekommen haben, diesen aber mehr als viele andere verdient hätten: Howard Hawks, derzeit zu sehen in einer Filmreihe im Kino des Deutschen Filmmuseums. Klasse garantiert!
 
Filmtipps: A SONG IS BORN, 17. und 19. Januar
EL DORADO, 18. und 24. Januar
FiG LEAVES, 19. Januar
HIS GIRL FRIDAY, 22. und 23. Januar
BRINGING UP BABY, 24. und 26. Januar
RIO LOBO, 28. und 30. Januar

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