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Gleißende Sonne, weißer Sand, Salzwasser: Unsere Bloggerin Frauke Haß ist bestens erholt und weltoffen aus dem Urlaub zurückgekehrt. Foto: Archiv Gleißende Sonne, weißer Sand, Salzwasser: Unsere Bloggerin Frauke Haß ist bestens erholt und weltoffen aus dem Urlaub zurückgekehrt. Foto: Archiv
Türkei, Teneriffa, Toscana, Thailand – Sind Sie auch immer auf der Suche nach dem besonderen, dem originellen Reiseziel? Versuchen Sie es doch mal mit Oman (nein, ich werde nicht vom omanischen Verkehrsamt für diesen Blog bezahlt, versprochen). Ich war da bloß gerade, was über sieben Ecken mit den innenpolitischen, immer hart an der Grenze zum Bürgerkrieg stehenden Auseinandersetzungen in Thailand zu tun hatte. Ich erspare Ihnen die Details.
 
Oman also. Ist wirklich zu empfehlen. Insbesondere dann, wenn Sie sich mit Small-Talk im Allgemeinen schwer tun und stets händeringend nach Gesprächsthemen suchen. Oman ist da ein Kracher!
 
Das geht schon lange vor der Reise los:
„Wo geht es denn hin?“
„Oman.“
„Oman????? Wo liegt das denn eigentlich genau?“ (Ha, ha, also wüsste das Gegenüber es auch nur halbwegs...phhh!)
„Auf der Arabischen Halbinsel, so neben Jemen und Saudiarabien.“
„Und was macht man da?“
Schwupps, schon haben Sie die peinliche Liftfahrt mit dem Chef überstanden. Funktioniert garantiert.
 
Und dann erst nach Ihrer Rückkehr! Erholt und gebräunt wie Sie sind, fragt Sie eh jeder gleich nach Ihrem Urlaub. Dann sind Sie am Zug! Fangen Sie am besten damit an, den Unterschied zwischen einem Kamel (zwei Buckel und eben NICHT das Tier von der Camel-Packung) und einem Dromedar (ein Buckel und überall in Oman da zu sehen, wo man bei uns früher Kühe sah) zu erläutern.
 
Dann schwenken Sie vielleicht zum Thema Weihrauch. Davon gibt es reichlich in den Souk genannten Bazaren der Städte Muskat und Salalah. Apropos Salalah: Eine ansehnliche Hafenstadt mit Potenzial zum neuen europäischen Touristenziel Nummer eins und (für Kinofreunde): Startpunkt der grausamen Reise des CAPTAIN PHILLIPS (USA 2013, R: Paul Greengrass) im aktuellen, oscar-nominierten Hollywood-Film gleichen Namens (mit Tom Hanks in der Hauptrolle). Reicht für eine Liftfahrt in den 50. Stock, aber todsicher.
 
Dann (Kamele, die eigentliche Dromedare sind!!!!): Die Wüste. Der Sand, der Wind, der Sand in den Augen, Ohren, der Nase und den Haaren! Die traumhaft-schönen Wellen, die der endlose Sand im Sonnenuntergangs-Licht bis an den Horizont zu schlagen scheint. Das Dünen-Verprügeln (Dune-Bashing: mit Jeeps die Dünen rauf und runter rossen, dass es eine – freilich naturunfreundliche – Freude ist, juchheee)! Der Indische Ozean (aktuell böse, denn Dieb eines Lieblingsrings): türkisblau, warm, endlos, Delfine in Strandnähe (das sind diese niedlichen Tiere, die immer so lustig hochspringen). Damit können Sie schon fast ein Abendessen mit todlangweiligen Geschäftspartnern bestreiten.
 
Und dann: Die Klamotten. (Vorsicht: das Pflaster wird jetzt kulturell-religiös ein bisschen schlüpfrig). Kein Mann in Oman geht ohne Kopfbedeckung aus dem Haus. Sie besteht entweder aus einer runden Kappe, kumma genannt, einem Kaschmirtuch, dem massar, oder einer Kombination aus beidem, wobei der massar über der kumma gewickelt wird. Statt Jeans, Chinos oder Polohemd ein langes, oft weißes Gewand, namens dishdasha. Merke: JEDER Omani läuft so rum. Nix Globalisierung und so. In Oman wird nämlich noch auf Kultur gehalten.
 
Frauen tragen unter der abaya, dem schwarzen Umhang, das stets von einem Kopftuch gekrönt wird, meist farbenfrohe Kleidung, die aber in der Öffentlichkeit eher nicht zu sehen ist. Während manche Reiseführer behaupten, dass das Gesicht der omanischen Frau in der Regel nicht verschleiert wird, habe ich durchaus die Beobachtung gemacht, dass gar nicht so wenige Frauen vollverschleiert sind, entweder mit einer Burka, oder gar mit einem schwarzen Tuch ohne Sehschlitze, das komplett über den Kopf gestülpt wird. Damit sie nicht stolpern und auch weiterhin ihre Tablets und Smartphones konsultieren können, müssen diese omanischen Frauen dann stets mit einer Hand das Kopftuch so vom Gesicht weghalten, dass sie nach unten noch ein bisschen was sehen: den Fußboden oder das Phone zum Beispiel.
Habe ich zuviel versprochen? Mit dem Stoff bestreiten Sie glatt das Gespräch im Sechser-Abteil von Basel nach Kopenhagen. Mit Leichtigkeit. Ist toll, Oman. Echt.
 
Filmtipps:
LAWRENCE OF ARABIA (GB 1962, R: David Lean)
CAPTAIN PHILLIPS (USA 2013, R: Paul Greengrass)
Das Mädchen Wadjda (Saudi-Arabien, Deutschland 2012, R: Haifaa Al Mansour)

Bilderstrecke Die unbeliebtesten Hotels in Deutschland
Das Urlaubsportal HolidayCheck hat eine Top Ten der unbeliebtesten Hotels Deutschlands veröffentlicht - wir zeigen sie in unserer Bilderstrecke. <br>Völlig veraltet ist der Ferienpark Bischofsmais (Bischofsmais) aus Sicht vieler Urlauber. Das Apartment sei zwar sauber gewesen, aber die Küche sehr dürftig ausgestattet - mit abgezähltem Besteck. Die Sofagarnitur und der Teppich abgewohnt. Ein Gast beklagt sich über seine Bettdecke, die alte Blutflecken aufweist: »Dass man die benutzt hat, findet ich schon igitt - obwohl sie gewaschen war.« Einziger Lichtblick: »Die Ferienparkmitarbeiter waren alle sehr freundlich und hilfsbereit.«Von ekligen Zuständen berichten auch Urlauber in Todtmoos aus dem Hotel & Resort Fünfjahreszeiten. „Die Bettwäsche war übersäht mit gelb-braunen Flecken.“  Auf die Beschwerde der Gäste reagierte die Rezeption laut Bewertung nicht: „Wir durften dann zwei Nächte mit Kissen und Decken verbringen, die unangenehm rochen und übersäht mit Flecken waren.“ Obendrein wird von Schimmel im Bad berichtet. Teile der Duschwand fehlten, wodurch das ganze Badezimmer unter Wasser gesetzt wurde.Entsetzt beschreibt ein Gast den Schreibtisch in seinem im Centrum Hotel Aachener Hof (Hamburg) Zimmer: „Das war ein Kinderschreibtisch, der geschätzte 25 Jahre alt und mit blauer Farbe überstrichen war. So etwas findet man sonst nur auf dem Sperrmüll.“ Auch andere Gäste fühlten sich wie in einem dreckigen Museum: Selbst Schränke seien so staubig gewesen, dass die Gäste ihre Koffer nicht auspacken mochten. Dazu noch Schimmel und eine verdreckte Toilette. Die gute Nachricht: Das Personal war freundlich.
Bilderstrecke Die schönsten Skylines der Welt
Unsere Bilderstrecke zeigt die imposantesten Skylines, ausgewählt vom Urlaubsportal holiday.check.de.<br>New York / USA: Der »Big Apple« ist nicht nur einer der bedeutendsten Wirtschafts- und Handelsplätze der Welt. Millionen Touristen besuchen die Metropole jährlich, die mit über 100 Museen, 200 Theater und unzähligen Kaufhäusern und Boutiquen lockt. Wer schwindelfrei ist, erhält vom Rockefeller Center (Manhattan) aus eine grandiose Aussicht auf diese berühmte Weltstadt.Moskau / Russland: Der Rote Platz ist ein historisch aufgeladenes UNESCO-Welterbe und Drehort vieler Spielfilme. Neben dem Kreml und der Basilius-Kathedrale zudem eine der berühmtesten Sehenswürdigkeiten der russischen Metropole. Moskau hat aber mehr zu bieten. Davon kann man sich sehr gut aus der Vogelperspektive in der »Moscow City« überzeugen. Insbesondere der »Mercury City Tower« bietet sich mit seinen 338 Metern ideal als Aussichtspunkt an, mit tollem Blick auf die Moskwa und andere touristische Highlights.Toronto / Kanada: Der »CN Tower« ist ein Wahrzeichen der nordamerikanischen Millionenstadt und bekanntes Motiv zahlreicher Postkarten. Das höchste freistehende Bauwerk des Kontinents (553 Meter) gewährt von der gläsernen Plattform aus einen herrlichen Blick auf die Metropole. Zahlreiche Straßencafés im historischen Viertel »Kensington Market« und Live-Bands laden zum Flanieren ein und verwandeln den Stadtkern in einen Schmelztiegel.
Bilderstrecke Die schönsten Blumenorte Europas
Die Luft duftet plötzlich so frisch. Jeder merkt: Der Frühling naht.
Aus diesem Anlass präsentiert das Reiseportal HolidayCheck.de die schönsten Blumenorte und -feste Europas. Wir zeigen schönsten zehn in unserer Bilderstrecke.
Auf diesem Bild ist die Blumeninsel in Mainau zu sehen. Die Orchideenschau im Palmenhaus ist bis zum 5. Mai geöffnet.
Alle Bilder: HolidayCheck.deBeim Blumenfest »Festa da Flor« auf Madeira zelebrieren die Portugiesen kurz nach Ostern den Frühling. Für Natur- und Blumenliebhaber ist die grüne Oase aber aufgrund der üppigen Vegetation ganzjährig ein Muss!Auf der Internationalen Blumenausstellung Keukenhof in Lisse in Holland können Blumenliebhaber an die 100.000 Tulpen bewundern. Ein Farbmeer, dass auch Bilder darstellen soll. Dieses Jahr: Big Ben und Tower Bridge.
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Der Sommer 2014 wird insgesamt ruhiger. Statt den Knallfarben der vergangenen Saison liegen nun eher dezente Rosétöne im Trend. Fotos: Deutsches SchuhinstitutDer Metallic-Look, ganz gleich ob silber oder gold, darf nicht fehlen.Er rundet auch den "Totally White"-Trend, also das Kleiden in Weiß von Kopf bis Fuß, ab. Einzelne Accessoires dürfen den Look brechen - sonst sieht er schnell nach Arzthelferin aus.
Bilderstrecke Das sind die besten Badehotels
Perfekt zur Frühbucherzeit haben Urlauber für den HolidayCheck Award 2014 die besten Hotels der Kategorie »Badeurlaub« gekürt. Das Reiseportal stellt die zehn Gewinnerhotels vor - wir zeigen sie in unserer Bilderstrecke.<br><br> Den Anfang macht das Hotel Hipotels Hipocampo Palace ***** in Cala Millor / Mallorca: Eine riesige Poollandschaft, dazu saftig grüne Palmen und zum Strand sind es nur wenige Schritte - Gäste können sich einfach treiben lassen. Während die Sonne auf den Bauch scheint, sorgen leckere Cocktails für Erfrischung. Sportliche Urlauber leihen sich ein Fahrrad, spielen Tennis oder werden im Fitnesscenter aktiv. Urlauber sind sich sicher: »Der perfekte Mallorca-Urlaub!«Hotel Grand Side **** in Side / Türkei: Urlaub für jeden Geschmack: Ob Rutschen, Jetski, Wassersport oder Live-Musik, die Gäste haben die Qual der Wahl. Bei einer traditionellen Hamam-Behandlung kommen Alltagsflüchtige schnell zu neuen Kräften. Tolles Extra für Körperbewusste: Zu jeder Mahlzeit wird auch spezielle Diät- und Vollwertkost serviert. HolidayCheck-User sind sich sicher: »Tolles Hotel, toller Strand! Wir kommen gern wieder.«Seaside Hotel Sandy Beach **** in Playa del Ingles / Gran Canaria: 24 Grad Wassertemperatur, separate Kinder- und Babybecken und ein herrlich erfrischender Wasserfall - die Poollandschaft im Zentrum der Anlage hat für jeden etwas zu bieten. FKK-Urlauber genießen die Freiheit auf dem Sonnendeck des Hotels. Ein besonderes Erlebnis sind die Jakuzzi-Terrassen: Hier eröffnet sich ein einmaliger Ausblick auf den weiten Atlantik.
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