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Aus dem Landtag

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Nach jahrelanger konsequenter Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel ist der Familienrat zu der Erkenntnis gekommen, dass  mit dem Umzug in den Kreis Groß-Gerau ein Auto erforderlich ist. Und zu keinem Zeitpunkt haben wir darüber diskutieren müssen, welches Auto wir uns zulegen.
 
In meinem Wahlkreis hat in Rüsselsheim einer der großen Automobilhersteller seinen Sitz. Dort haben etwa 13.000 Menschen einen Arbeitsplatz. Dazu kommt noch die Zulieferindustrie, so dass in der Region insgesamt etwa 60.000 Menschen bei der Automobilindustrie in Lohn und Brot stehen. Schon in der Vergangenheit war dieser Geschäftsbereich und diese Region Thema der Debatten im Landtag. Sinkende Absatzzahlen haben zu erheblichen Problemen in der Region geführt, sowohl für das Automobilunternehmen selbst, als auch für die Zulieferindustrie und die Stadt Rüsselsheim.
 
Da könnte man doch erwarten, dass die Fahrzeugflotte der Landesregierung und des hessischen Landtags ganz selbstverständlich mit den Autos aus der Region bestückt ist und die hessischen Abgeordneten  ihre Kaufentscheidung  mit Blick auf die hessische Wirtschaft treffen. Der Weg in mein Büro führt durch die Tiefgarage des Landtags. Dort findet man alle Automarken, allerdings durch die Fahrzeugflotte der Landesregierung und des Landtags mit einer deutlichen Mehrheit von Fahrzeugen aus Süddeutschland.
 
Meine Recherche hat ergeben, dass zumindest die meisten Abgeordneten des Kreises Groß-Gerau aus Landtag, Bundestag und der Europaabgeordnete Udo Bullmann ein Auto fahren, welches von dem im Kreis ansässigen Automobilunternehmen hergestellt wird. Gut so!
 
Die Landesregierung muss für ihren Fuhrpark und die Fahrzeugflotte des Landtags noch Umparken im Kopf. Wir haben das schon erledigt und das Auto beim örtlichen Händler geordert. 
 
Aber in den hessischen Landtag fahre ich zugunsten der Ökobilanz weiter mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

Ein Hauch von Amischlitten - 50 Jahre Opel Rekord A

Er ist der Vorgänger des Vectra: Vor 50 Jahren ging in Rüsselsheim der Opel Rekord A an den Start. Mit tatkräftiger Hilfe von Konzernmutter GM in Detroit brachte dabei vor allem das Coupé ein wenig Noblesse in die nüchternen 60er Jahre.

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