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Das macht Schule

Von Neu im Schul-Blog: Die Einschulung in die Grundschule ist ein Meilenstein.
Der erste Schultag - wenn der Direktor oder die Direktorin die richtigen Worte findet, kann das viel ausmachen. (Alle Fotos: dpa) Bilder > Der erste Schultag - wenn der Direktor oder die Direktorin die richtigen Worte findet, kann das viel ausmachen. (Alle Fotos: dpa)
Die höchst subjektive Erhebung in meinem persönlichen Umfeld zeigt, dass im den Ferien die Wochen gefühlt schneller vergehen als zu Schulzeiten. Die Hälfte der Ferien ist herum und jetzt gilt es, die zweite Hälfte ausgiebig zu genießen.
Mit dem Beginn eines neuen Schuljahres fängt für die allermeisten Schülerinnen und Schüler ein neues Schuljahr in der alten Schule an.

Für eine große Zahl von Kindern aber beginnt in drei Wochen der so genannte „Ernst des Lebens“ – sie werden in die 1. Klasse eingeschult. Die Grundschulen gestalten das immer sehr feierlich. Oft gibt es Vorführungen der Schülerinnen und Schüler der Klassen 2 bis 4 und die Schulleiter finden bei ihren Ansprachen hoffentlich die richtigen Worte. Und endlich kann das Geheimnis um den Inhalt der Schultüte gelüftet werden.

Für das Kind bedeutet dieser Paradigmenwechsel eine aufregende Zeit. Die Zeit im Kindergarten ist beendet. Aufgeregt, gespannt und freudig wird darauf geschaut, was nun in der Schule kommen mag. Welche Kinder sind in meiner Klasse, kenne ich die? Ist meine Lehrerin nett? Wenn das Kind in der Kita Glück hatte, wurde dort der hessische Bildungs- und Erziehungsplan von 0 – 10 Jahren mit Leben gefüllt. In diesem Fall gibt es eine intensive Kooperation zwischen der örtlichen Grundschule und den Kitas, wodurch die Kinder gut auf den anstehenden Wechsel vorbereitet werden können, zum Beispiel durch Schnuppertage an der Schule und ähnliches. Leider ist der Bildungs- und Erziehungsplan von 0 – 10  noch längst nicht in allen Grundschulen und Kitas angekommen, aber schon in vielen.

Diese Unruhe, Anspannung und gelegentlich Freude sieht man - entsprechend angepasst an das Alter der Kinder -  im Übrigen auch, wenn es um den Wechsel von der Grundschule in die weiterführende Schule geht oder um den Wechsel in die (Fach-) Oberstufe.  Das ist aus meiner Sicht normal, denn jede Veränderung und jeder Wechsel bringt Unruhe. Das ist auch bei Erwachsenen so.

Ein Faktor wird in dem Wechsel gerne unterschätzt: in der Kitagruppe waren die potentiellen Schulkinder die Großen. In der Grundschule sind sie plötzlich wieder die Kleinen. Die an weiterführende Schulen wechselnden großen Viertklässler sind ebenso wieder die Kleinen. Erst an der Oberstufe verwächst sich das nach meiner Beobachtung ein bisschen. Da sind sie dann alle cool!

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