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Das macht Schule

Von Diesmal im Schul-Blog: Schulwahlen sind so wichtig wie "große" Wahlen.
Wahlkampf überall. Doch nicht nur im Großen, auch im Kleinen machen die Kandidaten Werbung für sich. (Bild: dpa) Foto: dpa Wahlkampf überall. Doch nicht nur im Großen, auch im Kleinen machen die Kandidaten Werbung für sich. (Bild: dpa)
Vor knappen zwei Wochen ist das Schuljahr 2013/2014 gestartet. Und kaum hat es begonnen, sind wir schon mitten drin. Meine Tochter hat schon die ersten Vokalbeltests und Hausaufgabenüberprüfungen hinter sich. Und gestern hat sie, gemeinsam mit einer Klassenkameradin, einen Vortrag darüber gehalten, wie das mit der Bundestagswahl funktioniert. Wer wen wählen darf und wie das im Bundestag mit der Kanzlerwahl vonstatten geht.

Es ist gut, dass die Schulen sich mit ihren Schülerinnen und Schülern aktuell mit diesem Thema befassen. Und es ist gut, dass die hessischen Schulen ein Lernort für Demokratie und Mitbestimmung sind. Dort ist es geübte Praxis, zu Schuljahresbeginn Klassensprecher zu wählen. Und alle Klassensprecher zusammen sind die Schülervertretung. Als solche sind sie zu vielen Sachverhalten anzuhören und haben ein Mitspracherecht in der Schulkonferenz. Die gewählten Klassensprecher vertreten die Interessen der Schülerinnen und Schüler der Schule. Die Kandidaten für den Posten des Schulsprechers gehen für gewöhnlich durch die Klassen, stellen sich vor und machen Werbung für sich. Das ist gelebte und erlebte Demokratie.

Eine solche Schülervertretung gibt es auch auf der Ebene der Kreise und Städte und des Landes. Die Landesschülervertretung ist ein sehr aktives Gremium, das sich konsequent für die Anliegen hessischer Schülerinnen und Schüler einsetzt und sich in bildungspolitischen Fragen zu Wort meldet.

Ein mir bekannter Förderschullehrer hat seinen Schülerinnen und Schülern für die Wahl zum Klassensprecher eine Wahlbenachrichtigung nach Hause geschickt. Nach der Auszählung der in der täuschend echt aussehend gebastelten Wahlurne befindlichen Stimmen wurde festgestellt, dass die Wahlbeteiligung bei 100 Prozent lag. Auch das ist gelebte Demokratie. Und eine tolle Idee!

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