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Das macht Schule

Von Ich verabschiede mich aus dem Amt - ab Donnerstag blogge ich aus dem Landtag!
Starke Eltern, starke Schüler: Über Jahre hat Bloggerin Kerstin Geis die Entwicklung der Schulen in Hessen aktiv mit begleitet. (Symbolfoto: Archiv) Starke Eltern, starke Schüler: Über Jahre hat Bloggerin Kerstin Geis die Entwicklung der Schulen in Hessen aktiv mit begleitet. (Symbolfoto: Archiv)
Elternvertretung an der Schule ist ein Ehrenamt. Da es im Hessischen Schulgesetz vorgeschrieben ist, muss es einfach gemacht werden. Gute Schulen erkennt man daran, dass sie eine starke Eltern- und auch Schülervertretung haben, die sich für die Interessen der Schulgemeinde einsetzen.
 
Meine vier Kinder haben in den vergangenen Jahren alle eine hessische Schule besucht oder besuchen sie noch. Wenn meine jüngste Tochter in drei Jahren Abitur macht, habe ich mit meinen Kids 20 Jahre lang nochmal ehrenamtlich die Schule besucht.
 
In dieser Zeit war ich Elternvertreterin in der Klasse, im Schulelternbeirat, später im Stadtelternbeirat und Landeselternbeirat, in den vergangenen Jahren knapp acht Jahren als Vorsitzende. Ich habe als Vorsitzende des Landeselternbeirates vier Kultusministerinnen und Kultusminister kommen und gehen sehen. Und ich habe die Erfahrung gemacht, wie mühevoll eine Kurskorrektur im System Schule in Hessen ist.
 
Zahlreiche Themen wurden diskutiert. Beginnend mit der Unterrichtsgarantie Plus (wir erinnern uns: ambitionierte Laien erteilen Unterricht), über „Verlässliche Schule“, Selbständige Schule bis zu dem Projekt G8 in Hessen und der Inklusion sind das nur die großen Themen. Zahlreiche kleinere Themen standen auch auf der Agenda.
 
Viele Menschen, die aktiv ein Ehrenamt ausüben, haben oft eine klare politische Vorstellung für ihren Bereich und so geht es mir auch. Neben meinem Ehrenamt im Landeselternbeirat habe ich mich ehrenamtlich auch parteipolitisch engagiert. Da befinde ich mich in guter Gesellschaft mit etlichen meiner Vorgänger im Amt des Vorsitzenden des Landeselternbeirats in den vergangenen 40 Jahren. Diese gehörten zwar der anderen großen Volkspartei an.

Gemeinsam war uns aber, dass wir die Vertretung der hessischen Eltern von dem parteipolitischen Engagement bewusst getrennt haben. Das zeigen im Übrigen auch die zahlreichen Vertreterinnen und Vertreter mit Parteibuch an der Spitze von vielen gesellschaftlichen Organisationen in Hessen.
 
Als Elternvertreterin habe ich unglaublich viele Gespräche mit Eltern geführt, gute Kontakte mit der  Landesschülervertretung gepflegt, Schulen besucht, mit Verbänden diskutiert. Es war eine spannende Zeit. Für mich endet der Vorsitz des Landeselternbeirates in wenigen Tagen aufgrund meiner beruflichen Veränderung.
 
Wenn sich in Kürze der Hessische Landtag konstituiert, werde ich dort als Abgeordnete tätig sein. Und dann werde ich, so hoffe ich, von diesem unzähligen Gesprächen profitieren. Und die hessischen Eltern hoffentlich auch!

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