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Sternzeit

Von Heute im Sternzeit-Blog: Humanoide Roboter sind die Zukunft. Faszinierend!
Ein humanoider Lego Roboter. (Foto: Debus) Ein humanoider Lego Roboter. (Foto: Debus)
Mal ehrlich, wir würden doch alle gerne in die Zukunft schauen können und würden uns darüber freuen, zu wissen, was uns der nächste Tag bringt. Wir würden doch gerne wissen, wie wir im Morgen leben, ob es uns gut geht, wir gesund sind und ob wir in einer glücklichen Beziehung leben. Etwas, worüber uns weder Karten oder die Sterne Auskunft geben können. Es wäre aber auch schön zu wissen, ob die Welt von morgen eine friedlichere und sichere Welt wird und ob die Menschheit es schafft, die Probleme und Herausforderungen zu bewältigen und in Frieden miteinander zu leben.

Nun, wie die persönliche Entwicklung aussehen wird, kann uns keiner sagen, die müssen wir selber gestalten und dabei auch mal etwas riskieren. Wie die Zukunft der Menschheit und unserer Erde aussehen könnte, das zeigen uns mehr oder weniger ernsthaft die Autoren der Science Fiction Geschichten. In den Mark-Brandis-Geschichten, die ich als Jugendlicher verschlang, dringen irdische Raumschiffe in das Sonnensystem vor und die Menschen bauen Raumstationen und künstliche Welten. Bei Star Trek oder Perry Rhodan überbrücken die Menschen sogar interstellare Entfernungen und treffen überall auf extraterrestrische, intelligente Lebewesen. Hier lernen wir, dass unsere Milchstraße vor Leben nur so wimmelt.

Eine Erkenntnis, die uns in der Astronomie noch bevor steht. Die Vielzahl der in den letzten Jahren entdeckten extrasolaren Planeten, darunter sogar einige erdgroße Himmelskörper bei anderen Sternen, lässt die Hoffnung wachsen, dass uns in den nächsten Jahren der indirekte Nachweis bewohnter Planeten gelingen wird. In der Science Fiction wird uns auch von der möglichen Technologischen Entwicklung vorgeträumt. Spannend zu sehen, dass manche Entwicklung von der die frühen Autoren träumten, längst Wirklichkeit geworden ist.

Der Kommunikator von Captain Kirk, der Tricorder von Mr. Spock, die tragbaren Leseschirme von Captain Picard und seiner Crew haben wir heute als Handys, Smartphones oder Tablets. Auch das world wide web findet sich in manchen Science Fiction angedeutet. Mit einer ganz anderen Technologie und deren Auswirkungen auf die Menschheit hat sich der russisch-amerikanische Wissenschaftler und Autor von Sachbüchern und Science Fiction, Isaac Asimov (1920-1992), gewidmet. In einer Vielzahl seiner Geschichten spielen Roboter eine wichtige Rolle, oftmals sogar die Hauptrolle. Vor allem seine Roboterkurzgeschichten zeigen uns ein Bild, was uns noch erwarten kann. Dabei sehen die Roboter ganz unterschiedlich aus; vom gewöhnlichen Haushaltroboter über das intelligente und fühlende Fahrzeug und den tierischen Kinderfreund bis hin zum humanoiden Roboter, all diese Formen hat Asimov erdacht.

Einiges von dem gibt es heute schon. Denken wir an die Industrieroboter oder die teilweise autonomen Marsrover Spirit, Opportunity und Curiosity. Sogar humanoide Roboter werden schon gebaut. Der Robonaut 2 hilft den Astronauten der ISS bei wichtigen Aufgaben vor allem bei Weltraumspaziergängen. Die Robotik als Wissenschaft von Asimov in seinen Romanen erdacht, kann sogar schon in der Schule gelernt werden, wenn Schüler mit Lego Mindstorms Roboter bauen und lernen diese zu programmieren. Isaac Asimov hat in seinem Romanen aber noch mehr erdacht. Er gab seinen Robotern eine Moral, feste Regeln nach denen sie leben und ihre Entscheidungen treffen sollen.

Die drei Gesetze der Robotik, deren wichtigstes besagt, dass ein Roboter einen Menschen keinen Schaden zufügen oder eine Schädigung zulassen darf. Spannend finde ich an den Geschichten auch, wie die Roboter die Menschheit beeinflussen könnten. Die einen habe eine starke Abneigung gegen Roboter und fühlen sich ihnen unterlegen und sogar bedroht, andere wiederum haben sich in eine starke Abhängigkeit von Robotern begeben, die sogar soweit geht, dass ihnen persönlicher Kontakt zu anderen Menschen unangenehm ist. Wie auch immer unsere Zukunft aussehen wird, ich habe von Asimov und seiner Idee intelligenter Roboter gelernt, dass in dieser Schöpfung des menschlichen Geistes faszinierende Möglichkeiten stecken.

Roboter können zu Helfern in vielen Lebensbereichen und Gefahren werden. Sie können gefährliche Arbeiten oder Forschungsmissionen übernehmen. Ja, sie könnten sogar zu unseren Partnern werden. Falsch eingesetzt könnten Roboter uns Menschen gefährlich werden und sie könnten sich gegen ihre Schöpfer stellen. Issac Asimov hat uns einen Weg aufgezeigt, wie wir diese Schöpfung zum Guten verwenden können, mit einer Moral, an die sich auch die Menschen öfter halten sollten.

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