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Supermarkt-Blog

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Stau vor dem Supermarkt-Parkplatz. Erster Ärger. Irgendwie schaffe ich es doch, das Auto (halb verboten) abzustellen. Da gähnt mich dann Leere bei den Einkaufswagen an. Nächster Ärger. Ein Mittvierziger weiß sich zu helfen und krallt sich den noch nicht ganz leeren Wagen eines Familienvaters, der gerade sein Auto vollpackt. Wutschreie! Dritter Ärger.

Schließlich spaziere ich ohne Wagen hinein. Doch plötzlich streikt die Drehtür (gibt es eigentlich nur noch Drehtüren in Supermärkten?). Kindergeschrei. Ein Steppke hat sich die Finger... Schnell verarzten und weiter. Bis zum eigentlichen Eingang, denn dort beginnt der nächste Stau. Vierter Ärger.

Was ist los?

Nichts ist los. Deutschland kauft nur ein. Rüstet sich weder für einen Atomkrieg noch für den Weltuntergang. Aber morgen ist Feiertag. Das ist noch schlimmer. In Deutschland kaufen die Menschen vor einem Feiertag ein, als ob die Geschäfte nie wieder öffnen würden. Alle hasten zur selben Zeit in den Supermarkt, verstopfen mit ihren Autos die Straßen, packen ihre Einkaufswagen voll oder stehen sich ihre Füße platt vor Fleischtheken und Kassen.

Ob das anders wäre, wenn die Geschäfte auch an Sonn- und Feiertagen geöffnet wären? Aus Schweden ist mir das recht vertraut, an allen Tagen einkaufen zu können. Aber auch dort ist der Andrang vor einem Feiertag nicht zu übersehen. Vorzugsweise in den großen Supermärkten. Die freuen sich dann zwar auch am Feiertag selbst über ein zahlreiches Publikum, doch ist der größte Druck abgebaut, und es lässt sich entspannt einkaufen.

Also, was tun? Auch am Feiertag öffnen? Ich selbst finde das übertrieben, denn auch die Verkäufer brauchen dringend mal Pausen.

Vielleicht auch alles eine Mentalitätsfrage. Zumindest in Deutschland. Oder nicht? Halt, noch nicht antworten – bedenken Sie zuerst: Das nächste Wochenende nach dem Feiertag kommt bestimmt.

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