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Supermarkt-Blog: Neulich im Supermarkt

Von Trickreiche Drängler, Wunden an der Wursttheke, Flirts am Samstag: Wer im Supermarkt einkauft, der kann was erleben! Eine schaurig-schöne Auswahl.
Eine Hitliste der nervigsten Ärgernisse im Supermarkt hatten wir an dieser Stelle schon einmal präsentiert. Diese Liste ließe sich problemlos verlängern. Vor allem beim Blick ins Netz, wo genervte Kunden ihre eigenen Supermarkt-Erlebnisse schildern. Hier eine kleine Auswahl.

Achtung – seien Sie gewarnt: Manche Schilderungen sind nicht gerade appetitlich.

Da hat ein Kunde doch glatt seine dritten Zähne auf dem Kassenband verloren und dem Nachfolgenden hinterlassen...

Ein anderer schildert, wie sich die Dame an der Fleischtheke in einen Finger schneidet und die Wurstscheiben mit blutigen Fingern abzählt. Eine andere Fleischverkäuferin kratzt sich am verschorften Kopf, die Schuppen rieseln auf die Ware, und der Kunde dreht angewidert ab…

Eklig wird’s auch, wenn das reklamierte Stück Käse – weil schimmelig – nach der Rückgabe wieder in der Auslage landet.

All das geht natürlich nicht und sollte jeweils der Marktleitung gemeldet werden.
Freilich haben die Kunden auch eher Lustiges zu berichten. Wenn Kassiererin oder Kassierer grundsätzlich von jedem Kunden, der alkoholhaltige Getränke kauft, den Ausweis verlangen, um die Volljährigkeit zu überprüfen. In einem Fall war eine Dame immerhin 47 Jahre alt. Wenigstens fühlte sie sich geschmeichelt.


In einem anderen Fall düsten Kindern mit ihren Tretrollern durch die Gänge eines Supermarktes; solch ein Rennen kann ja schon sehr spannend sein.
Ein anderer Kunde nutzte einen großen Spiegel im Markteingang für die Morgentoilette. Der Mann packte seinen mitgebrachten Trockenrasierer aus und fuhr sich damit ausgiebig über den Bart, bis dieser glatt war.

Über folgenden Bericht mögen wir schmunzeln, bestätigt er doch die These, dass Männer am liebsten am Wochenende und ohne ihre Frauen einkaufen:
„Samstag früh ist bei uns im Aldi scheint‘s immer Männer-Einkaufstag. Da bin ich oft wirklich die einzige Frau. Was dann dazu führt, dass ich häufiger gefragt werde, wo was ist oder bei der Interpretation der ,Muttizettel’ (wissen Sie, was meine Frau da gemeint hat?) helfen muss.“

Vielleicht ist der Samstag auch deshalb der typische Flirttag im Supermarkt, jedenfalls hat das eine andere Kundin beobachtet, die dann immer beim Einkaufen nach ihrer Telefonnummer gefragt wird. Dem widerspricht eine andere Frau: Just an Samstagen irrten diese Männer doch völlig hilflos durch den Markt, viel zu verzweifelt auf der Suche nach bestimmten Artikeln, um noch Zeit zum Flirten zu haben. Allerdings könne jeder leicht an den Einkäufen erkennen, wer Single ist (ein Thema, das wir gerne mal vertiefen können…).

Und dann ist da noch die Geschichte von dem Mann, der lispelte. Er war von seiner Frau geschickt worden, um „sieben Schnitzel“ zu kaufen. Die Verkäuferin hat ihn nicht gleich verstanden, so dass der arme Mensch sich mit seinem schwer auszusprechenden Wunsch noch mal blamieren musste.

Enervierend können quengelnde und schreiende Kinder im Supermarkt sein. So ließ eine Mutter ihren etwa vier Jahre alten Sohn schreiend und tobend im Markt zurück. Der Bub hatte unbedingt ein Auto haben wollen, das ihm die Mutter jedoch nicht kaufen wollte.

Ein Quell des Ärgernisses ist und bleibt bei den meisten Kunden das Anstehen vor den Kassen. Besonders nervt es, wenn sich andere listenreich oder sogar ganz unverfroren nach vorne mogeln. Beliebt ist die Masche: „Kann ich vor, ich hab doch nur ein Teil?“ Dieses Teil entpuppt sich dann oft als Tasche oder Tüte, in der noch weitere Waren stecken. Auf die Galle schlägt den meisten Kunden auch, wenn ihnen Ware aus dem Einkaufswagen „geklaut“ wird, weil diese im normalen Angebot inzwischen ausgegangen ist.

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