Lade Login-Box.
E-Paper
Abo & Service Immo Stellen Trauer

So ein Theater!

Von Frankfurt ist Trendsetter. Ich bin überzeugt, dass auch im Bund Schwarz-grün kommt.
Der hessische SPD-Vorsitzenden Thorsten Schäfer-Gümbel und der hessische Ministerpräsidenten Volker Bouffier, hier links im Bild, traten nach den ersten Gesprächen getrennt vor die Presse. Sie könnten mit ihrer Koalition einen neuen Trend setzen... (Bildkombo: dpa) Der hessische SPD-Vorsitzenden Thorsten Schäfer-Gümbel und der hessische Ministerpräsidenten Volker Bouffier, hier links im Bild, traten nach den ersten Gesprächen getrennt vor die Presse. Sie könnten mit ihrer Koalition einen neuen Trend setzen... (Bildkombo: dpa)
Tja, wer hätte das vor der Wahl geahnt? Noch in meinem Blog vom 16. September habe ich das Thema umfassend behandelt. „Was will der Wähler“ – „Was wählt der Wähler“ – und „Was kommt eigentlich am Ende dabei raus“?
 
Nun haben wir in Hessen und im Bund gewählt, und das, was wir da gewählt haben, ist für die Politik schwierig. Da die’s uns aber oft nicht leicht macht, warum sollten wir’s? Mancher sieht in jeder Aufgabe ein Problem, andere in jedem Problem eine Aufgabe.
 
Aber sei’s drum. Wir haben in Frankfurt mit Schwarz-Grün lange Zeit sehr gute Erfahrungen, die wir jetzt völlig überraschend auf das Land Hessen übertragen. Für beide Parteien eine große Herausforderung – aber auch eine enorm große Chance. Denn es ist zu vermuten, dass den Grünen auf relativ lange Sicht der Koalitionspartner SPD weggebrochen ist. Ebenso ist der CDU die FDP abhandengekommen.
 
Es langt also in Hessen nicht für Rot-Grün, auch nicht für Schwarz-Gelb. Im Bund langt es schon gar nicht für Rot-Grün. Schwarz-Gelb ist mangels Gelb gar nicht machbar. Und nun kommt eine Vermutung von mir ins Spiel, die ich fast verwetten würde: Die rote Basis lehnt den Koalitionsvertrag ab. Gefühlte Wahrscheinlichkeit 95,0 %!
 
Was dann? Neuwahlen? Hm, wir können nicht solange wählen, bis es uns allen passt. Minderheitsregierung? Schwarz alleine? Rot-Grün alleine ohne Dunkel-Rot? Noch schwieriger! Also bleibt auch im Bund am Ende nur Schwarz-Grün! Und ich habe den dringenden Verdacht, hinter verschlossenen Türen wird das bereits verhandelt.
 
Für die Grünen ist das im Übrigen nix Neues. In Hessen hatten sie in den 80er Jahren ihre erste Regierungsbeteiligung. Diese ist zwar nach zwei Jahren auseinander geflogen, aber es war ein Anfang.
 
Meine persönliche Hoffnung? Ich werde bis Anfang nächsten Jahres noch sehr viele Blogs schreiben können zum Thema „Regierungsbildung“. Und eines freut mich ganz besonders: Durch langjährige schwarz-grüne Regierung in Frankfurt sind wir wohl der bundesweite „Trendsetter“. Gratulation!
 
Von uns kam mit „Die Firma Hesselbach“ die erste TV-Serie ins deutsche Fernsehen. Wir hatten mit „Zum Blauen Bock“ die am längsten gelaufene Samstagshow in der ARD. Frankfurter Würstchen gibt es in ganz Deutschland. Die Rindswurst ist aufgrund des Wachstums der Mitbürger mit islamischen oder jüdischem Glauben stark auf dem Vormarsch, und das ist wird nicht das Ende der Fahnenstange sein.
 
Fazit: Wir kommen!

Die Meinungen unserer Blogger sind Privatsache und spiegeln nicht die Haltung der FNP wieder. Diskutieren Sie mit unserem Blogger! Wenn Sie sich noch nicht registriert haben, können Sie das kostenlos nachholen: Klicken Sie dafür einfach unter dem Kommentarfeld am Seitenende auf den beige hinterlegten Reiter „Für nicht registrierte Nutzer“. Dort können Sie sich ganz unkompliziert mit einem Benutzernamen Ihrer Wahl, einem Passwort und Ihrer E-Mail-Adresse anmelden. Anschließend erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink, den Sie nur noch anklicken müssen – und schon können Sie kommentieren. Natürlich werden Ihre persönlichen Daten nur intern verwendet und nicht ohne Ihre Zustimmung an Dritte weitergegeben. Unsere Blogger freuen sich auf Ihre Beiträge!
Zur Startseite Mehr aus Thorsten Wszolek - So ein Theater!

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2016 Frankfurter Neue Presse