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BKA-Chef verteidigt Fahndung mit Missbrauchsfotos

Wiesbaden. 

BKA-Chef Holger Münch hat die öffentliche Fahndung mit Missbrauchsfotos eines kleinen Mädchens verteidigt. Dieses Mittel werde nur eingesetzt, wenn alle anderen Fahndungsmöglichkeiten nicht zum Erfolg führten, sagte der Präsident des Bundeskriminalamtes im ZDF. Im Fall des vierjährigen Mädchens sei das vorliegende Videomaterial über hundert Mal gesichtet worden. Nachdem es keine weiteren Ansatzpunkte mehr gegeben habe, sei am Ende nur die öffentliche Fahndung als letztes Mittel übrig geblieben. Der Täter sei innerhalb von sechs Stunden identifiziert worden, erklärte Münch.

(dpa)
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