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Düsseldorfer Bombenleger wird versuchter Mord vorgeworfen

Düsseldorf. 

Dem mutmaßlichen Bombenleger vom Düsseldorfer S-Bahnhof Wehrhahn wird versuchter Mord in zwölf Fällen vorgeworfen. Das teilte die Staatsanwaltschaft mit. Der 50-Jährige soll am 27. Juli 2000 mit einer Rohrbombe insgesamt zehn Menschen verletzt haben - überwiegend jüdische Einwanderer. Ein Metallsplitter drang in den Bauch einer schwangeren Frau ein und tötete ihr ungeborenes Baby. Die Ermittler gingen von einem fremdenfeindlichen Motiv aus, hieß es weiter. Der gestern verhaftete Mann hatte die Vorwürfe zunächst bestritten, nun schweige er, sagte Oberstaatsanwalt Ralf Herrenbrück.

(dpa)
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