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Höxter-Prozess: Angeklagte sieht sich weiter als Opfer

Paderborn. 

Im Mordprozess um das sogenannte Horrorhaus von Höxter haben Nebenkläger aus Protest gegen das ausführliche letzte Wort der angeklagten Angelika W. den Saal verlassen. Wie bereits zum Prozess-Auftakt vor fast zwei Jahren beschrieb sich Angelika W. als Opfer ihres Partners Wilfried W., der mit ihr auf der Anklagebank sitzt. Über Jahre hinweg sollen die beiden Deutschen mehrere Frauen in das Haus nach Höxter gelockt und dort schwer misshandelt haben. Zwei Frauen starben infolge der seelischen und körperlichen Quälereien. Die Anklage lautet auf Mord durch Unterlassen.

(dpa)
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