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Massenflucht vor IS-Terror: Diskussion um Aufnahme von Flüchtlingen

Istanbul. 

Der Vormarsch der Terrormiliz Islamischer Staat im Norden Syriens hat einen neuen Flüchtlingsstrom in die Türkei ausgelöst. Seit Freitag seien mehr als 130 000 Menschen über die Grenze gekommen, sagte der türkische Vize-Ministerpräsident Numan Kurtulmus. Die Bundesregierung will nun europäische Staaten in die Pflicht nehmen, die von dem großen Flüchtlingsandrang noch kaum betroffen sind. Ein Sprecher des Innenministeriums kritisierte, dass überhaupt nur 10 von 28 EU-Staaten Flüchtlinge in nennenswertem Umfang aufnehmen würden.

(dpa)
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