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Scharfe Kritik am Vorgehen von Seenotrettern im Mittelmeer

Berlin. 

Österreichs Innenminister Wolfgang Sobotka hat Strafen für „selbst ernannte Seenot-Retter” im Mittelmeer gefordert. Einzelnen Hilfsorganisationen warf er in der „Bild”-Zeitung vor, direkt mit Schlepperbanden vor der libyschen Küste zu kooperieren. In Italien seien in diesem Jahr bereits mehr als 85 000 Flüchtlinge angekommen. „Es ist absehbar, dass sich die Lage zuspitzt, dass das nicht gut geht”, sagte er. Wichtig sei, „dass selbst ernannte Seenotretter aus Europa nicht mehr bei den Schleusungen helfen, nicht mehr mit den Banden kooperieren”, sagte der Minister.

(dpa)
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