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Als Startnummer 24 994 mit den ersten durchs Ziel
FNP-Gewinner Christian Luxenburger rechnet sich beim Hongkong-Marathon beste Chancen aus
Für Christian Luxenburger wird es ernst: Morgen startet er beim Hongkong-Marathon.
Frankfurt. ![]()
Für diese chinesischen Läufer ist Christian Luxenburger mit seinen zwei Metern eine Attraktion. Foto: tjs 42 Kilometer scheinen manchem eine unüberwindliche Strecke. Für Christian Luxenburger, der bei dieser Zeitung die Teilnahme am größten Marathon Asiens gewonnen hat, wurde erstmal die Bestätigung seiner Anmeldung für den Lauf zur echten Hürde.
70 000 Läufer
Im Victoria-Park auf der Hongkong-Insel wird am Sonntag der Lauf mit der Rekordteilnehmerzahl von 70 000 starten. Zuvor müssen alle wie Luxenburger ihre Anmeldung bestätigen. Der 40-Jährige sieht sich dafür mit sieben Anmeldestellen konfrontiert. Wer nur zehn Kilometer läuft muss eine andere Karte ausfüllen, als diejenigen, die zum Halb- oder Vollmarathon wollen. Wer aus dem Ausland kommt, muss sich anderswo registrieren als die Chinesen.
Der Oberurseler versucht sich zu orientieren. Da kommt ihm eine Gruppe junger Chinesen entgegen, fröhlich und ausgelassen. Lachend posieren sie für Fotos und schwenken dabei die bunten Taschen der Marathon-Veranstalter. Sofort nehmen sie Luxenburger – in Jeansjacke und mit fast zwei Metern Körpergröße in Asien auch optisch eine Ausnahmeerscheinung – in die Mitte. Ja, bitte, "Cheeeese" posieren alle fürs Erinnerungsfoto.
Dann aber los, selbst anmelden, die Schalter schließen gleich. Luxenburger schafft es noch, man überreicht ihm die Startnummer 24 994. Ganz schön hoch, aber: "Ich starte dennoch in der schnellen Gruppe. Am frühen Sonntagmorgen geht es los", sagt er. Er will als einer der ersten Tausend der 14 000 Langstreckenläufer durchs Ziel gehen. Wettermäßig findet er die frühe Startzeit optimal. Zehn bis 15 Grad seien Klasse, findet der 40-Jährige. Wärmer wird es in diesem Februar in Hongkong höchstens mittags – da sollte Luxenburger längst durchs Ziel sein.
Besuch bei der Feuerwehr
Noch kann er durch die Stadt schlendern. Der Mann von der Frankfurter Berufsfeuerwehr besuchte erstmal seine Kollegen von den Hongkong Firefighters. Gleich am Regal Hotel, wo Luxenburger residiert, liegt die "Wan Chai Fire Station". Sie haben viel kleinere Fahrzeuge als wir, befand der Deutsche. "Wir haben auch nur sehr wenige Brände", erklärte ein chinesischer Kollege. Nein, von einem Marathon laufenden Feuerwehrmann aus Hongkong sei nichts bekannt. Luxenburger erntet Bewunderung und Respekt für den Mut, ans andere Ende der Welt zu fliegen und sich dort bis zum Äußersten zu verausgaben.
Damit er sich bei weiteren Ausflügen durch die Sieben-Millionen-Stadt nicht verläuft, hat ihm das Hongkong-Tourism-Board Fred Cheung zur Seite gestellt, der dem Gast die Stadt zeigt: Den Peak, den 400 Meter hohen Aussichtsberg, romantische kleine Einkaufsviertel, eine uralte Kneipe, in der die Besitzer vor den Augen der Gäste süßen Zuckerrohrsaft pressen. Schließlich die mit 800 Metern längste Rolltreppe der Welt (die längste Frankfurts im MyZeil ist 46 Meter). Am heutigen Samstag will Luxenburger aber laufen. Ein leichtes Training als letzte Vorbereitung für den großen Tag. tjs
Auch über diesen werden wir berichten. Alles, was bisher geschah, finden Sie unter http://www.fnp.de/hongkong



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