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Gegen "Schränke" gut ausgesehen
17 junge Einstein-Schüler beim Bundesfinale
Triathleten und Schwimmer ehrte Schulleiterin Anke Horn für ihre Leistungen bei "Jugend trainiert für Olympia" – und nebenbei auch noch laufende Spendensammler.
Von Juliane Schneider
Schwalbach. ![]()
Ein erfolgreiches Team: die Schwimmer und Triathleten der Albert-Einstein-Schule. Foto: Hans NietnerWährend der Papst in Berlin vor dem Bundestag sprach, waren junge Leute aus Schwalbach in ganz anderer Mission in der Hauptstadt unterwegs. 17 Schwimmerinnen und Triathleten der Albert-Einstein-Schule hatten am Bundesfinale "Jugend trainiert für Olympia" teilgenommen, den mit 800 000 Teilnehmern größten Schulsportwettbewerb der Welt.
Dabei hatten die Triathleten unter 16 Bundesländern Platz 10, die Schwimmerinnen sogar Platz 6 erreicht. Ein tolles Ergebnis, für das die Sportler nun an der Schule geehrt wurden und zudem Gutscheine eines Sporthauses bekamen. Schon bei ihrer Ankunft waren sie durch ein großes Banner am Gebäude begrüßt worden: "Gratulation Berlin 2011!"
"Es war eine schöne Zeit", schwärmen Louise Volk (13) und Rebekka Tenderra (15), zumal es neben den Wettkämpfen auch genug Freizeit gegeben habe. Sport-Fachschaftsleiter Jürgen Morr war spontan für einen erkrankten Referendar eingesprungen und hatte die Leitung des Triathleten-Teams übernommen. "Das waren harte Kämpfe", erzählt er. In den Einzelwettkämpfen habe das Team sogar mit Schleswig-Holstein auf Platz vier gestanden.
Für die nächsten Jahre sehe es gut aus. Morr: "Wir sind ein ganz junges Team." Die Wettkampfklasse drei umfasse die Jahrgänge 1996 bis 1999. Diesmal hätten die noch jungen Albert-Einstein-Schüler gegen echte "Schränke" antreten müssen. Das sehe in zwei Jahren wohl umgekehrt aus. "Dann seid ihr die Schränke."
Neben der Ehrung hatte Schulleiterin Anke Horn eine weitere erfreuliche Aufgabe zu erledigen: Beim Sponsorenlauf im Juni waren bemerkenswerte 20 000 Euro zusammengekommen. Ein Teil des Geldes wurde während der Feierstunde dem Verein "Hilfe für Krebskranke Kinder Frankfurt" überreicht. 2127 Kilometer haben die 412 Läufer aus allen Klassenstufen zurückgelegt, berichtete Kerstin Kühner, die die Veranstaltung mit vielen Helfern, vor allem Eltern, organisiert hatte.
Rund um die Schule war eine 500-Meter-Strecke abgesteckt worden. Besonders erfolgreich seien die jetzigen Klassen 6a und 7e gewesen, deren Vertreter den Scheck über 9500 Euro an Helga von Haselberg, Vorsitzende des Vereins, übergeben durften.
Die andere Hälfte der erlaufenen Summe kommt der Schule zugute. Vorschläge für Projekte nimmt der Förderverein entgegen. Vom Ertrag des vorausgegangenen Laufs im Jahr 2007 war die Außenanlage der Schule verschönert worden.



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